Es wird einsam um den Faschisten Breivik

Anders Breivik ist ein Mörder ohne Gefolgschaft. Selbst die extremsten Islamfeinde distanzieren sich von ihm. Derweil verblüfft der Mann, der 77 Menschen tötete, mit der Aussage „unanständige und unzivilisierte Gewalt“ abzulehnen.

Kein Verrückter mit Wahnvorstellungen, sondern ein Terrorist mit klarem ideologischem Weltbild: das ist das Bild, das politische und historische Experten im Terrorprozess von Oslo vom rechtsradikalen Attentäter Anders Behring Breivik zeichnen. Doch Breivik ist ein Mörder ohne Gefolgschaft. Selbst die extremsten Islamfeinde distanzierten sich im Zeugenstand von den Handlungen des Angeklagten.>mehr.

foto:  Arnaud Abélard,flickr.com


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

4 Kommentare zu „Es wird einsam um den Faschisten Breivik“

  1. Avatar von Michael Widmann
    Michael Widmann

    Auch die extremsten Islamfeinde distanzieren sich schlicht und ergreifend deshalb von Anders B. Breivik, weil man in der Öffentlichkeit erledigt ist und erhebliche Probleme bekommen kann, wenn man sich mit einem Massenmörder solidarisiert oder identifiziert. Es ist einfach opportun zu sagen: Mit dem habe ich nichts zu tun, der spinnt, ich bin gegen ewalt usw.
    Was die Islamfeinde sagten oder täten, ließe man ihnen freie Hand, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

  2. @Michael Widmann: ich vermute auch, dass es wohl so ist.

  3. Avatar von Michael Widmann
    Michael Widmann

    Es gibt genügend Islamfeinde, die fordern, diese Religion bzw. ihre Ausübung zu verbieten, alle Muslime auszuweisen und keine mehr hereinzulassen.
    Zunächst hört sich das schlicht nach einer Separation an, nach dem Motto: „dann haben wir unsere Ruhe“.
    Es ist aber weit mehr: ein Verstoß gegen das Grundrecht und Menschenrecht auf Religionsfreiheit, gegen den Flüchtlingsschutz. Es ist die Forderung nach Deportationen, nach Ausbürgerungen. Deutschstämmige, deutsche Staatsbürger sind davon genauso betroffen wie Ausländer und Asylbewerber.
    Gewiß, es wird selten laut gesagt. Aber in den Kommentaren von Internetforen wird es anonym gefordert. Und es ist die logische Konsequenz aus Begriffen wie „Islamfaschismus“ oder der Forderung, den Koran, Hilters „Mein Kampf“ gleich, zu verbieten. Das wird gar nicht so selten gesagt.

  4. @Michael: danke für den Kommentar, sehe ich auch so!

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen