Integration: „In Schulbüchern wird der Islam zu rückwärtsgewandt dargestellt“

Eine Studie zeigt, dass Muslime in Schullektüren einseitig porträtiert werden. Vor allem die Religiosität wird überbetont, sagt die Studienleiterin im Interview.

ZEIT ONLINE: Frau Kröhnert-Othman, was lernen europäische Kinder aus ihren Schulbüchern über den Islam?

Susanne Kröhnert-Othman: Bei den Geschichtsbüchern hängt das vom jeweiligen Land ab. In Frankreich und Deutschland konzentriert sich die Darstellung auf die Kreuzzüge, in Österreich auf die Türkenkriege, in Spanien auf die Zeit, in der Andalusien muslimisch war. Auch das osmanische Reich kommt in einigen Büchern noch vor, doch dann ist meistens Schluss. Was danach passiert ist, spielt kaum noch eine Rolle.>mehr.

foto: rana ossama Ranoush,flickr.com


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