Die Stimmen zur Lage der Kirche sind widersprüchlich. Mal ist von einer »Wiederkehr der Religion« die Rede, mal von einem christlichen Ausverkauf.
Zwar wird die Stimme der Kirche als Hüterin von Werten immer wieder gern gehört, aber als Institution gehe sie durch Mitgliederverlust und geringe Gottesdienstbesuchszahlen ihrer Marginalisierung entgegen, heißt es. Der Glaube sei ein individuelles Bekenntnis, das für den öffentlichen Gebrauch der Vernunft nur eine eingeschränkte Bedeutung habe. Noch würden grundsätzliche ethische Fragen mit kirchlichen Vertretern diskutiert, aber das christliche Glaubenszeugnis verlöre seine Prägekraft. So weit, so richtig; so weit, so falsch.> mehr.
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