Vorwurf: Gotteslästerung

In Russland verfolgen orthodoxe Christen unbequeme Künstler und Kuratoren.

Wenn der Gerichtstag zu lange dauert, kramen die älteren Frauen auf der Zuschauerbank raschelnd in ihren geblümten Einkaufstaschen. Es wird Zeit für einen Imbiss: Johannisbeeren im Sommer, Kekse im Winter. Auch an geistig orthodoxer Stärkung fehlt es den Frauen im Kopftuch, die kaum einen der 17 Verhandlungstage versäumt haben, nie. Sie murmeln Psalme, bis der Gerichtsdiener »Leiser beten!« gebietet, pressen die Bibel vors Herz oder rufen den Angeklagten ein kehliges »Schande!« zu. > mehr.
foto:wonderlane,flickr.com


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Vorwurf: Gotteslästerung“

  1. Avatar von harey

    Auch in Deutschland werden Kuenstler von glauebigen Christen wegen Volksverhetzung (ein Verbrechen dass immerhin mit bis zu 5 Jahren Haft bestraft werden kann) angeklagt und beschimpft. Wie erst letztens Rudi Hurzlmeier und Stephan Rürup. Auch da fragt man sich ja manchmal ob die Zensur zurueckkehrt.

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