Spuk und Trug

Muncaster Castle ist das gespenstischste Schloss in England. Im Park rufen die Eulen, und nachts um vier dreht sich der Türknauf. Ein Geisterforscher geht mit Besuchern dem Grusel auf den Grund.

Peter Frost-Pennington glaubt an Geister. Er lebt schließlich mit ihnen. Zu den Bewohnern seines Hauses gehören außer seiner Frau, seinen drei Kindern und den Schwiegereltern auch noch die Geister von Tom Skelter, Mary Bragg, Margaret Pennington und anderen ruhelosen Seelen. Genug Platz ist für alle da, denn die Penningtons leben auf Muncaster Castle, einem Schloss mit 90 Zimmern. Die Schwiegereltern, Patrick Gordon-Duff-Pennington und Phyllida Pennington, bewohnen den alten Festungsturm. Peter und seine Familie den neueren Turm auf der anderen Seite. Die Geister wohnen dazwischen, im Mittelteil des Hauses. Man stört sich nicht. Die Geister betreten nie die Wohnräume der Familie. Und die bleibt deren Quartier fern: »Ich habe noch nie versucht, in den Räumen zu übernachten, in denen es spukt.« > mehr. foto:antediluvienne,flickr.com


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Spuk und Trug“

  1. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Nun, wenn ich ein solches Schloss haette und von Touristeneinnahmen lebte, verbreitete ich wohl auch ein paar Gruselgeschichten …

    Off topic:

    Auf der Webseite wird gesagt:

    „The Castle, believed to be standing on Roman remains, is a key part of the regions history. Whilst the Pennington family have recorded evidence of it being their home since 1208, some records go back further suggesting that the family have been here since at least 1026.“

    Es ist ziemlich ungewoehnlich, dass Besitzungen vor 1066 nach 1066 noch gehalten wurden. William the Conqueror hat den angelsaechischen Adel durch seine Leute ersetzt.

    „In 1464 Sir John Pennington gave shelter to Henry VI, wandering after the Battle of Hexham …“

    Das war eine ziemlich schwachsinnige Entscheidung: Es wundert mich fast, dass Edward IV dem Sir John Pennington einen Hochverratsprozess an den Hals schickte – zumal Henry VI nun wirklich eine Katastrophe auf dem Thron war. Aber vielleicht haben deshalb die Pennington die spaeteren „Aufraeumarbeiten“ im engl. Adel des Hauses Tudor ueberstanden …

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