Heilung XVI – berühmte Kranke im NT I

erstehilfeIch bin in der letzten Zeit leider nicht richtig dazu gekommen, die Heilungsreihe fort zu führen, aber ich bin noch lange nicht am Ende damit. Heute beginnt meine nächste Unterreihe und es geht um berühmte Kranke im Neuen Testament. Ich merke, dass das Thema einfach super wichtig ist. Gott betont Heilung derzeit in seinem Leib in Deutschland. Es ist eine spannende Zeit in der wir leben – Gott stellt den Heilungsdienst in unserem Land wieder her, da bin ich absolut sicher!

Mein Heilungsseminar in Münster, dass diese Monat stattfinden wird, mussten wir von der Teilnehmerzahl beschränken, weil es zu viele Anmeldungen gab. Ein Heilungsseminar mit zu vielen Teilnehmern ergibt leider nicht den Sinn, den es haben sollte. Deshalb ist das Seminar jetzt auf 40 Teilnehmer beschränkt. Ich bin sicher, dass es richtig gut und ein grosser Segen sein wird. Wenn Du Interesse an einem Heilungsseminar in Deiner Gemeinde hast, schick mir bitte einfach eine Mail: storch-at-kultshockk-punkt-de

Ich habe schon mit vielen Menschen darüber gesprochen, dass es Gottes Wille ist zu heilen und dass Jesus auch für ihre körperliche Gesundheit gestorben ist. Unter Christen kommt man dann schnell ins Diskutieren und es gibt sehr viele, die das anders sehen. Ein häufiges Argument, das ich oft zu hören bekomme ist, dass es ja auch im Neuen Testament Kranke gegeben hat, auch unter den Gläubigen, und dass sie auch nicht alle geheilt wurden.
Bei den meisten bin ich anderer Meinung und werde das im Folgenden auch darlegen. Aber selbst wenn es große Männer und Frauen Gottes gegeben hat (und die gab es zu allen Zeiten), die ihre Heilung zu Lebzeiten nicht bekommen haben, ist das kein Argument gegen den Heilungsdienst.
Das Prinzip bleibt auch dann in Kraft wenn einzelne es nicht auf ihre konkrete Situation anwenden können.

An dieser Stelle gibt es leider viel Verwirrung unter den Christen; wir kennen den Unterschied zwischen einem Zeugnis und einem Prinzip nicht. Für viele Christen werden einzelne Lebensgeschichten so exemplarisch, dass sie glauben, dass es immer so sein muss. Leider sind diese Geschichten oft eher Negativbeispiele, die den Glauben zerstören.
Jeder kennt einen Bruder oder eine Schwester, die nicht geheilt worden ist obwohl die ganze Gemeinde für die Heilung gebetet und manchmal sogar gefastet hat. Solche Erlebnisse können so prägend sein, dass sie uns gegen die Wahrheit des Wortes über Heilung sozusagen imprägnieren können. Jedes mal wenn wir jemanden über Heilung reden hören oder wenn wir eine Bibelstelle über Heilung hören, kommt die Erinnerung an diese Situation wieder hoch und wir denken reflexartig: „das kann nicht gut gehen!“
Eine Geschichte kann nie das Prinzip außer Kraft setzen. Wäre es anders würde unsere Erfahrung über Gottes Wort stehen. Eine der größten Schwierigkeiten die man im Glauben haben kann ist es, trotz der eigenen Erfahrungen zu glauben. Das ist es, was Abraham groß machte, der Gottes Verheißung und der Stimme des Engels glaubte obwohl er wusste, dass es nicht klappen konnte. Sein Körper, der Körper seiner Frau, seine ganze Erfahrung sagte ihm: „das kann nicht gehen“, hätte er darauf gehört wäre er nicht das leuchtende Beispiel im Glauben geworden, dass er heute ist.
Egal wie unsere momentanen Erfahrungen sind sollten wir den Glauben immer auf Gottes Wort bauen und nicht darauf, was wir erleben. Egal, was irgendjemand erlebt oder nicht erlebt, Gottes Wort ist und bleibt die Wahrheit und wir müssen uns an ihm orientieren.
Das Prinzip ist klar offenbart: Gott liebt jeden Menschen und will, dass es uns gut geht. Unsere Herausforderung ist es, dieses Prinzip auf unser Leben anzuwenden. Wir müssen immer von dieser Seite her an das Leben herangehen, gehen wir den anderen Weg stellen wir Erfahrung und Tradition über das Wort – und das wäre ein echtes Unding.

Das Faszinierende ist, dass Gottes Wort beginnt in unserem Leben zu funktionieren, wenn wir es erst einmal annehmen. Unser Leben verändert sich in dem Maße in dem wir den Prinzipien aus Gottes Wort glauben und danach handeln und leben. Das ist wieder einmal ein Grund dafür, die Bibel zu lesen, darüber zu meditieren und Gottes Wort zu kennen und umzusetzen.

[Originalpost]

Bild: © S. Hofschlaeger | pixelio.de


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Kommentare

72 Kommentare zu „Heilung XVI – berühmte Kranke im NT I“

  1. Avatar von anaconda
    anaconda

    „honi soit, qui mal y pense?“

    wenn das alles so einfach wäre..so unendlich geradlinig & singula_causa -generiert ….

    Da hier aber ja diskutiert (?) werden soll & darf?, bleibts zum Glück nicht bei dieser einen einsamen Storch-Jesus-Freaks (Zulaufgenerier?-) Expertenmeinung…
    Wetten?
    d.l.

    P.s.: Eigentlich schreib ich lieber längere Posts, aber
    a) Wird hier häufig n i c h t so geschätzt
    b) gabs in letzter Zeit da auch so einige Unregelmässigkeiten, techn. Pannen? , Löschungen, & der Mod ist nach eigener Aussage eigentlich im Urlaub & , &, &,
    Also:
    FAlls dies Post länger als….stehebleibt, poste ich mal ein wenig mehr & tiefere Gedanken..
    Irgendwo ja auch alles eine Frage der Seriosität(der Plattform) , damit der Ökonomie, wo, wie & wie intensiv mann sich & ggf. falls mann den hätte, (Glauben allein genügt da nicht?!) Gottes Auftrag einbringen kann…
    d.l.

    1. Bitte fass Dich kurz und bündig, dann können wir Deine Beiträge stehen lassen. Und bitte nicht den Blog mit einer Vielzahl an Kommentaren überfluten. Danke.

      Ich halte von dem, was Storch schreibt, eine ganze Menge, aber sofern Du Dich an die Etikette hältst, kannst Du natürlich auch kritisch dazu stellung nehmen. Schreib bitte aber so, dass andere Leser auch etwas mit dem Kommentar anfangen können. Also erst fertigdenken, dann schreiben.

      1. Avatar von Königstochter
        Königstochter

        Amen.

      2. Avatar von anaconda
        anaconda

        keine Zeit.. muss aussem Haus..
        Aber ansonsten , demnächst, gerne!
        Solange gilt:

        „Lachen mit den Lachenden, taruern mit den Trauernden, weinen mit den Weinenden!“

        „Das Wort vom Kreuz“ (((—-wo bleibt das bei dem Heilungshype???????????????? wid hier peinlichst ausgespart, schon verdächtig..)))
        …
        „ist eine Torheit denen, die verloren gehen“

        Kann man Heilung & Heilungsgerede nutzen, um von G-tt wegzuführen?! ….wohin?
        d.l.

  2. Kritik von mir 😉
    „Das Faszinierende ist, dass Gottes beginnt, wenn wir es erst einmal annehmen.“
    Abgesehen davon, dass dieser Satz grammatikalisch falsch ist…
    So funktioniert u.a. auch die Anthroposophie. Das habe ich immer gehasst. Weil es sich der Beurteilung der „anderen“, nicht Erleuchteten entzieht. Ich glaube aber an einen Gott, der sich durch mich nicht aufhalten lässt. Er braucht nicht meine Zustimmung, um wirken zu können, im Gegenteil. Er handelt immer zuerst.
    Tschööö erstmal.

    1. Avatar von lehrfundament
      lehrfundament

      Oh, danke – schon korrigiert, es muss natürlich heißen „Gottes Wort“ 😉

    2. Avatar von Königstochter
      Königstochter

      Das hört sich zwar eventuell gut an, Mailin, deckt sich aber nicht mit der Bibel. Gott hat sich nun mal verletzbar gemacht dadurch, dass er den Menschen als freien Gegenüber geschaffen hat und nicht als Marionette.

      Die Kehrseite davon ist Verantwortung – eine Marionette hat keinerlei Verantwortung für das, was sie tut.
      Gott ist aber kein unsichtbarer Strippenzieher, der „meine Zustimmung nicht braucht, um wirken zu können“ sondern er respektiert unseren Willen – so sehr, dass er selbst bei der Frage, ob ein Mensch die Ewigkeit mit oder ohne Gott verbringen wird, uns die Entscheidung überlässt.
      Wie sollte er da bei geringeren Sachen einfach über uns hinweggehen und uns „zu unserem Glück zwingen“?

      1. Hmmm, was machen denn Leute, die so sehr in ihrem Denken gefangen sind, dass sie sich falsch entscheiden für die Ewigkeit ….? Diese Aussage finde ich schon etwas problematisch…
        Und Leute, die behindert sind und diesen Denkprozess nicht leisten können ? Oder die von Dingen/Menschen/Gedanken so beeinflusst sind, dass sie die falsche Entscheidung treffen ?

        Müssen die gar für immer und ewig in der Gottesferne schmoren …?

        Sehe ich etwas kritisch, wenn man das zu radikal auslegt….aber gut, ich weiß schon, da hat jeder so seine eigene Sicht….

        Und was ist mit den anderen Religionen ? Kann denn ein liebender Gott all die verdammen, die an ihn glauben (und nur das Pech haben, in einer „falschen“ Religion zu sein) ? …ich glaube nicht…

      2. Avatar von Königstochter
        Königstochter

        Marc, da bin ich für Beschwerden die falsche Adresse 😉 . Da musst Du schon Jesus selber nach fragen – er ist derjenige, der das in die Runde geworfen hat:

        „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Joh. 14,6)

        Ich denke nicht, dass es dafür radikaler Auslegungen bedarf, um zu der Ansicht zu gelangen, dass Jesus der einzige Weg zu Gott ist.

        Allerdings denke ich persönlich auch, dass Gott da mit Augenmaß urteilt – schließlich sehnt er sich ja viel mehr danach, uns bei sich zu haben als wir.
        Ich denke da an so Verse wie

        „So wird von jedem, der viel bekommen hat, auch viel erwartet; denn wem viel anvertraut wurde, von dem verlangt man umso mehr.“ (Lukas 12,48)

        Ich denke, man kann da den Umkehrschluss ziehen (und der Zusammenhang legt das auch nahe), dass umgekehrt gilt: wer wenig (Erkenntnis von Gott) hat, von dem wird eben auch wenig verlangt werden.
        Ich kann mir keinen liebenden Gott vorstellen, der Kinder und Unmündige gleich welchen Alters nach den gleichen Maßstäben behandelt wie eingefleischte Gott-Hasser.
        Aber das ist nur meine bescheidene persönliche Meinung – wir werden sehen…

      3. Ja, mag sein. Aber wie ist das: ist der Glaube nicht ein Geschenk Gottes, durch den Heiligen Geist bewirkt ?
        Wer keinen Glauben hat, wurde dem keiner geschenkt ?

        Wenn jemand Gott hasst, vielleicht deswegen, weil er mit Kirche schlechte Erfahrungen gemacht hat und das dann abstrakt auf Gott überträgt ?

        Wäre ja auch möglich…

      4. Avatar von Königstochter
        Königstochter

        Meine Güte, heut kommt hier eine gute Frage nach der anderen 🙂 .

        Das ist ja gerade der Punkt: Die Kirche, also wir, haben eine ungeheure Verantwortung, der die meisten von uns heutzutage eher schlecht als recht nachkommen: Wir repräsentieren Gottes Reich auf der Erde.

        „Wie aber sollen die Menschen zu Gott beten, wenn sie nicht an ihn glauben? Wie sollen sie zum Glauben an ihn kommen, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn ihnen niemand Gottes Botschaft verkündet?“ (Römer 10,14)

        Unsere Verantwortung ist es, diese Botschaft so zu verkünden, dass die Menschen sie annehmen können. Aber auch der Hörer selbst hat eine Verantwortung:

        „Aber nicht jeder hört auf diese rettende Botschaft. So klagte schon der Prophet Jesaja: „Herr, wer glaubt schon unserer Botschaft?“ Doch es bleibt dabei: Der Glaube kommt aus dem Hören der Botschaft; und diese gründet sich auf das, was Christus gesagt hat.“ (ebd. Vers 16f)

        Der Glaube ist ein Geschenk Gottes, der dem verkündeten Wort innewohnt – aber den Nutzen des Glaubens wird nur der daraus ziehen, der den Glauben auch anwendet – womit wir wieder beim ursprünglichen Thema wären.

        Wenn jemand Gott hasst, vielleicht deswegen, weil er mit Kirche schlechte Erfahrungen gemacht hat und das dann abstrakt auf Gott überträgt ?

        Da ist unser Denken heute leider etwas verdreht – wenn andere an mir schuldig geworden sind, entbindet mich das doch nicht von meiner Verantwortung für meine Reaktionen!

        Das klassische Beispiel ist das misshandelte Kind, das als Erwachsener selber zum Täter wird. Ich kann das einfach nicht mehr hören, wie viel zu oft Täter damit „ent-schuldigt“ werden, dass sie ja eine schlimme Kindheit hatten. Das ist doch keine Entschuldigung!

        Ebenso sind wir für unsere Reaktionen immer selbst verantwortlich – egal wie sehr andere an uns schuldig geworden sind.

        Umgekehrt sieht man daran die Verantwortung, die wir tragen, Gottes Charakter korrekt widerzuspiegeln, und der ist in erster Linie: Liebe!

      5. Ja, der Glaube entsteht aus Lernen und Erfahrungen, und ist aber nicht allein dadurch machbar. Der Mensch kann den Glauben einer Religion lernen, aber möglicherweise nur als Faktenwissen parat haben. Auch kann er in Kirchen mitgehen, ohne angesprochen zu werden.

        Das ist dann allerdings schon ein Problem. Zwar kam nach christlicher Vorstellung Gott selber auf die Welt in Jesus, um die Sünde der Welt (also die Trennung von Gott = Sünde) zu überwinden, indem Gott sich selber zeigte.

        Wenn Gott jedoch alles schuf (und sei es im Sinne von Evolution), dann gibt es scheinbar aber auch einige religiös amusikalische Menschen, denen man den Glauben so schmackhaft machen kann, wie man will: sie können damit nicht viel anfangen. Würden vielleicht gern, können aber womöglich nicht.

        Was ist mit denen dann ? Schwere Frage…

        (und: Glaube, Liebe, Hoffnung….Liebe ist die größte unter ihnen, meint ja Paulus: womöglich wird Gott, der die Liebe ist nach christlicher Vorstellungen, seine Wege finden für solche Menschen…)

      6. Verantwortung. Das ist ein Aspekt. Ich lasse das, was du geschrieben hast, jetzt mal stehen.
        Es spricht nur eine Erfahrung, die ich gemacht habe, dagegen.
        Wir werden als Gottes Kinder beschrieben, er ist unser Vater. Ich denke, jeder Vater würde sein Kind festhalten, wenn es in den Abgrund stürzen will, aus Liebe. Und das ist natürlich auch ein Eingriff in die Freiheit dann. Aber wenn ich geliebt werde, dann tut Gott auch mal was gegen minen Willen (was auch immer das ist), um mich lebendig zu machen, weil er mich liebt. Das glaube ich. Aber ich weiß schon, dass ich nach eurer (rechtgläubig-protestantischen)Definition kein Christ bin. Tschöö.

      7. Also ich würde Dich schon als Christ sehen 😉

        Bei diesen Themen hat jeder seine eigene Sicht, denke ich….und welche denn richtig ist, ist vielleicht auch etwas schwer für uns Menschen auszumachen…

      8. Ich habe dich auch nicht gemeint. Ich mag einfach nicht diese selbstverliebte Selbstüberzeugung, das ist alles, nur weil man sich auf die Bibel beruft. Das haben die Pharisäer auch getan. Wenn man meint, alles zu wissen und Gott genau zu kennen sollte man aufpassen, denke ich. Denn seine Gedanken sind viel höher als unsere Gedanken…
        Dann trete ich lieber aus diesem Christenclub aus. Ich lege auf dieses Label nicht viel Wert- Gott wird richten.

      9. Ach so, ich bin da im Bibelauslegen auch eher offen, glaube ich… 😉

      10. PS: Noch ein Zusatz zur Freiheit und der Bibel: Mich haben da die Propheten Jona und Jeremia sehr geprägt…

      11. Mich hat Kohelet recht geprägt, gutes Buch, finde ich…

      12. Des is auch cool. Weil, ich denke, wir sollten mal mehr lernen, unser Leben nicht in gut und schlecht einzuteilen. Ich weiß- ich bekomme dafür jetzt gleich wieder ne böse Mail 😉 , aber im Nachhinein denke ich persönlich, dass auch Zerstörung und Leid (alles hat seine Zeit), wenn nicht einen Sinn, dann zumindest einen Grund haben. Ich wäre wohl sonst nicht so stark, vielleicht hätte ich mich auch sonst nie an Gott gewendet. Wäre nicht in ihm heil geworden.
        Man sollte aber Kohelet nicht allein stehen lassen, weil es eine Hoffnung gibt: Christus. Er ist da. Und er wirkt in uns. Und macht aus dem Gottlosen Gerechte.
        Ich frage mich oft, ob Christus nicht viel früher in uns wirkt, als wir das wahrnehmen und mit unserem rationalen Verständnis ergründen können.

      13. Ja, zu Kohelet noch Jesus mit dazu ist schon sinnvoll….auf jeden Fall….

        Bin mal offline dann…..juten Abend noch…

      14. Avatar von Königstochter
        Königstochter

        Mailin, wer schreibt Dir denn böse Mails? Ich weiß nicht genau, wen Du jetzt meinst mit den rechtgläubigen Protestanten, aber ich jedenfalls habe kein Problem mit Dir oder Deinen Ansichten. Du kannst ja glauben, was Du willst. Ist nur die Frage, ob das, was wir glauben, die in der Bibel versprochenen Resultate hervorbringen wird, wenn wir unseren Glauben nicht aus der Bibel beziehen, sondern aus unseren Erfahrungen.
        Glauben heißt ja eben das – mein Vertrauen auf etwas zu setzen, das ich nicht sehen oder anfassen kann, nur weil Gott es sagt…

      15. Nun ja, ich empfinde es nicht so, dass du biblischer argumentierst als ich, dir sind nur andere Stellen wichtiger als mir, der Unterschied: Ich bin mir bewusst über meine Fehlbarkeit. Ich beziehe mich keinesfalls „nur“ auf meine Erfahrungen, sondern v.a. auf meine Erfahrungen mit der Bibel. Diese absolute Objektivität, von der ich glaube, dass du meinst (wenn nicht, entschuldige), dass du sie hast, gibt es bei uns Menschen nicht (denke ich). Ich empfinde das so, dass du die Bibel auf eine Art sehr einseitig auslegst- vielleicht tue ich das auch, drum ist mir Reflexion auch sehr wichtig, aber bei dir habe ich immer das Gefühl, dass es uns nicht wirklich weiter bringt- weil mich deine Argumentationen nicht wirklich überzeugen, da gibt es andere Dinge, die für mich dagegen sprechen. Also: Mir ist die Bibel keinesweges egal, ich sehe nur teilweise andere Dinge in ihr als du. Ich bin aber wohl auch nicht gerade in eier Lebensphase, in der mir das endlose diskutieren so wichtig wäre. Und eigentlich it es mir gerade wirklich egal, weil ich eine Gewissheit in mir spüre, die ich lange verloren habe. Da spielt vieles hinein. Und vieles spricht für mich auch dagegen, Gott nur (aber auch!!) in der Bibel zu finden. Aber wie gesagt: Es ist mir echt egal.

      16. Avatar von Königstochter
        Königstochter

        Mailin, es tut mir leid, dass ich so rüberkomme, als wollte ich Dir die „richtige“ Erkenntnis absprechen (lese ich so aus deinem Kommentar heraus).
        Ich bin genau wie Du überzeugt, dass wir nie vollkommen objektive Erkenntnis von Gott oder von der Wahrheit haben werden. Von daher bin auch ich mir „meiner Fehlbarkeit bewusst“. Ich weiß auch, dass ich nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen habe.

        Aber ich weiß, dass Gottes Wort wahr ist und dass Gott nicht lügt. Ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass Gott zu seinem Wort steht, wenn ich ihn beim Wort nehme. Dazu gehört, dass ich Heilungen an mir selber und anderen gesehen habe, seit ich darauf vertraue, dass Gott immer jeden heilen will, ja dass Jesus meine Krankheit und meinen Schmerz schon getragen hat, damit ich frei davon sein kann.

        Ich weiß ja nun leider grad nicht, was du konkret für ein Problem mit meiner Art Auslegung hast und inwiefern du das einseitig findest.
        Ich kann aber auch verstehen, wenn du keine Lust hast, das bis in die siebte Sohle auszudiskutieren. Geht mir manchmal genauso.

        Ich wünsche Dir, dass du Gott immer besser kennenlernst – dasselbe, was ich mir für mich auch wünsche. Ich glaube nämlich, dass wir ihn kennen können – ergründen sicher nicht, aber gut genug kennen, um uns völlig an ihn zu verlieren…

      17. Avatar von anaconda
        anaconda

        Vielleicht darf ich ein wenig für Maillin antworten?

        Maillin ist , m.E. aus guten Gründen, skeptisch ,

        Ich will mal grob sagen:
        ..>>> Enttäuscht & skeptisch…

        Als bestandsaufnahme ist das doch ein gutes, klares Statement , auf dem mnann aufbauen kann & als Kleriker auch aufbauen können muss.
        Ich experimentiee da gerade z.Zt selber heftig , konkret hauptsächlich in 2 äusserlich recht gegensätzlich ausschauenden „Fällen“ = Menschenschicksalen,,,

        a) ein Charismatiker, den ich auf den Teppich meine, zurückholen zu sollen
        b) Ein ex-Katholik, fast mal früher mit Priester -Ambitionen, heute g.ttlos,den ich nun zu Jeshua führen will, muss?!

        Und dann????
        Ja, dann sieht man früher oder später, wo man selber im moment steht, w a s mann selber schon verstanden hat von jesus & Bibel..

        wird fortgesetzt?(Akku geht alle, merde!)
        d.l.

      18. @alle
        Ich schreibe später was, wenn ich noch durch die ganzen Kommentare hier komme. Bin wieder zu Hause. Dann.

      19. erstmal @ königstochter
        Nee is schon okee. Ich meinte ja nur: Du wirfst mir vor, nicht im Sinne der Bibel zu argumentieren, aber das stimmt meiner Meinung nach nicht. Ich richte mich sehr nach der Bibel. Diese absolute Freiheit finde ich da nicht. Beispiel Paulus: Er hat die Christen verfolgt, ist zum Glauben durch eine Erscheinung gekommen und hat sich später Knecht Gottes, Knecht der Gerechtigkeit genannt. Ich meine, er ist sicherlich nicht willentlich zum Christentum gekommen, weil er vorher die Christen verfolgt hat. So etwa in abgeschwächter Form ist auch meine Erfahrung. Nur, weil ich Erfahrung sage, heißt das nicht, dass es nicht auch eine Entsprechung in der Bibel gibt. Ich sage extrem selten etwas, was nicht biblisch irgendwie auftritt. Aber für mich ist die Bibel ein heiliges Buch und ich will sie so wenig wie möglich in Diskussionen gebrauchen, weil ich nicht mit Bibelversen um mich schlagen will. D.h. nicht wirklich, dass mir die Bibel egal ist, aber ich versuche es immer möglichst ohne, weil ich als Mensch und nicht als Gelehrte diskutieren will. Liegt wohl auch daran, dass ich zurzeit soviel mit Theologen zu tun habe und mir manches etwas auf die Nerven geht.
        Die Frage ist auch: Was eigentlich ist Wille? Was ist eine „freihe“ Entscheidung?
        Meiner Meinung nach gibt es Freiheit nur in Gott. Außerhalb von Gott gibt es keine Freiheit. Die Urmenschen haben sich innerhalb von Gott gegen die Freiheit entschieden, in der sie lebten. Ich, wenn ich als kleines Baby in dieser Welt geboren werde, bin aber nicht frei. Und darum halte ich es auch für Unsinn, dass man sich frei entscheiden kann. Weil man schon in der Sünde (also getrennt von Gott) geboren wird: Als Knecht der Sünde.
        Nur mal so meine biblischen Gründe- die scheinen dich ja wahnsinnig zu interessieren. Und ich würde es auch begrüßen, wenn du mal erklärst, was du schreibst, als: Das ist nicht biblisch oder so- gerade das bezweifel ich.

        Zu Heiliung (das scheint dir ja sehr wichtig zu sein): Ich mag es auch nicht, wenn ich manchmal in der Kirche höre, dass die Wunder (aus der Bibel) nur symbolisch gemeint sind, einfach, weil ich da beim Lesen eine andere Empfindung habe. Aber mir ist es nicht sooo wichtig, Heilung und so. Ich meine, ich mag das nicht, so Heilungen beweisen zu wollen. Für mich ist es einfach „normal“, dass Gott heilt und eben, ich würde nicht sagen, dass ich es erlebt habe, weil da jeder gleich so ne Wahnsinnsstory hören will. Für mich ist es aber einfach eine Art „Nebenwirkung“ wie Gott uns immer mehr ins Reich Gottes hineinführt. Mich überzeugen nicht die Heilungen, sondern die Liebe von Gott.
        Sooo das war jetzt sehr theologisch mit Bibel um sich schmeißen mäßig. Ich weiß nicht, ich denke, vermutlich sind wir garnicht sooo weit auseinander, wenn ich das eine oder andere mal mit dir ausdiskutieren wollen würde. Nur: Die Frage ist eben, ob es dich, ob es mich weiterbringt.
        Nun und herzlichen Glückwunsch, wenn du das jetzt alles durchgelesen hast. Das hier ist nur meine Meinung, du kannst mir gerne widerspechen, aber falls du mir wieder sagen willst, was alles nicht biblisch ist, dann bitte eine ausreichende Analyse dazu, okeee?
        Gottes Segen, Mailin

      20. Avatar von Königstochter
        Königstochter

        Mailin, ich werf dir gar nix vor. Ich hab doch schonmal gesagt: Jeder darf doch glauben, was er oder sie will.
        Tut mir leid, wenn Du Dich „mit der Bibel erschlagen“ fühlst.
        Vielleicht bin ich in meiner Begeisterung über das, was ich gefunden habe, manchmal etwas zu extrovertiert.

        Das mit dem freien Willen mag ich jetzt zum Beispiel mal nicht diskutieren, weil ich da vor kurzem erst ellenlange Diskussionen drüber geführt habe und keine Lust habe, das jetzt hier zu wiederholen.

        Wie gesagt, ich denke mal über die Kernfragen sind wir uns ja einig, was darüber hinausgeht – wie gesagt, du kannst ja glauben, was du möchtest.

        Ich glaube, dass das stimmt, was Jesus gesagt hat, nämlich das Christsein bedeutet, dass wir „Leben im Überfluss“ haben können. Und ich für meinen Teil setze alles daran, das zu kriegen und an so viele ich kann weiterzugeben. Dazu gehört natürlich viel mehr als Heilung – das Beispiel habe ich nur gewählt, weil es hier ursprünglich mal um dieses Thema ging.
        Vor allem aber geht es mir darum, Gott zu kennen, auf eine vertraute, innige Art und Weise – und all die theologischen Sachen über ihn loszuwerden. Und ich glaube, die Beste, wenn nicht einzige Art, Gott so kennenzulernen, ist durch die Bibel (vor allem das NT) und durch den Heiligen Geist. Nur mal zur Erklärung, warum ich hier immer mit der Bibel ankomm…

      21. Nun, in Bezug auf die Freiheit lag unsere Differenz und diesbezüglich hast du mir abgesprochen, biblisch zu argumentieren, darum. Das heißt doch: Deine Argumentation ist biblisch, meine nicht. Und da gehe ich nicht mit. Schon garnicht, wenn du es nicht erklärst. Wenn du keine Lust hast, in Ordnung, ich auch nicht wirklich. Aber das ist, was ich dir vorwerfe, dass du deine Argumentation als allein richtig klassifizierst ohne das zu begründen.

      22. Ich denke mal, Gott findet man auf vielerlei Arten. Wie das Thomasevangelium andere Dinge betont, als die kanonischen Evangelien.

        (77) Jesus sprach: Ich bin das Licht, das über allen ist. Ich bin das All; das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist zu mir gelangt. Spaltet das Holz, ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr werdet mich dort finden.

        http://www-user.uni-bremen.de/~wie/texteapo/thom-home.html

        Auch andere Religionen haben sicher einen Bezug zu Gott, finden ihn auf ihre Weise, würde ich meinen…also ich würde anderen Religionen nicht ihre Gotteskenntnis absprechen, zumindest nicht den drei Abrahamsreligionen Judentum, Christentum, Islam.

      23. Heißt jetzt nicht, dass die Gotteserkenntnis des Thomasevangeliums durchaus richtig wäre….aber Aspekte davon vielleicht…

      24. Das Thomasevangelium ist toll, finde ich. Ich habe mich da einige Zeit sehr mit beschäftigt. Sicher- es hat einen viel spirituelleren Bezug, ist aber nicht „böse“, weil es apokryph ist. Ich denke nur, dass man erstmal mit der Bibel vertraut werden sollte. Weil sie der Boden ist. Das Thomasevangelium antwortet dagegen auf Fragen, die darüber hinausgehen und teilweise einen geheimnisvollen Charakter haben (nichts für Dogmen).
        Ich finde auch nicht, dass speziell dieser Vers der Bibel widerspricht- im Gegenteil:
        „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde.
        Nun, ich behaupte natürlich, dass Menschen anderer Religionen, aber auch jene, die ohne Religion sind (auch die haben ab und an einen Bezug zu Gott) sich der Wahrheit, in der sie wandeln, nicht bewusst sind. Andererseits ist das überhaupt die Frage: Selbst wenn das Christentum stimmt- was ich glaube- bin ich mir nicht sicher, wie viele Christen sich dessen bewusst sind. Ein subjektiver Glaube, vermischt mit Gottes Wahrheit ist wohl v.a. das, worin sich Gott uns zeigt. Ich denke, das macht einen Großteil unseres Weges aus- auch im Christentum. Auch wenn wir „das Falsche“ glauben, heißt das noch lange nicht, dass wir fern von Gott sind. Wenn wir bereit sind, uns ihm hinzugeben, wird er uns schon zur Wahrheit führen- davon bin ich überzeugt.

      25. Sorry, die Quelle des Bibeltextes ist: Kolosser, 1.15-18

  3. Avatar von anaconda
    anaconda

    Gut „gebrüllt“ , Mailin! Weiter so!
    d.l.

    P.s.: dennoch gilt wohl irgendwie noch:
    „Dir geschehe nach deinem Glauben! “
    ?
    Nur wie das unter einen Hut bringen?
    Der sowohl nur egomane, autistische?.-unkomunikative!,, als auch der von Unmengen selbsternannter Erleuchteter belibig via neutestamentarischer Charismaten- „Zauberformeln“ fernsteuerbare -Kraftfluss- liquiditäts-Hl.Geist- G-tt sind mir beide ein Gräuel..
    Ich such den richtigen..#& das ist immer eine vollständige P E R S O N ….
    (Erst aus dieser Sicht erschliesst sich dann successive so einiges, nicht alles, an G-tt, ausprobieren! )
    d.l.

  4. Avatar von anaconda
    anaconda

    Ich bin eine Waffe, für die es keinen Waffenschein gibt?
    d.l.

  5. Avatar von anaconda
    anaconda

    Hey, das war ein Scherz?
    d.l.

    ihr düüüürft wieder schreiben, ja!!!!
    dudeldei

  6. PS: Bin grad nur im Internetkaffee, schreibe ab Montag vielleicht noch genaueres, hab jetzt wenig Zeit. Weil ich nicht zu Hause bin.Tschöö.

  7. Avatar von anaconda
    anaconda

    JO; DANKE,……
    Ich beisse nicht & fress auch keine Menschen…
    Heilung ist immer sehr kontrovers, warum nur?

    Weil immer schon gespielt werden will, obwohl die Schularbeiten noch garnicht gemacht wurden?
    d.l.

    P.s.: Nie die Heilungen völlig anzweifeln,wer ist man denn???????
    Es gilt, da keinesfalls „den Geist zu dämpfen“!!!
    Das darf man als Christ n i c h t , aber man darf & soll die Geister prüfen.
    Klare Ansage:
    Spannungsfeld aufbauen & aushalten.
    Christsein ist kein Kindergarten!
    Ist nur für Erwachsene. In vernünftigen Kirchen werden Menschen eh erst , bei ausdrücklichem Wusch!!! & nach sorgfältiger Unterweisung, getauft…
    Diese saubere, biblische Praxis sorgt eh schonmal ganz undramatisch für eine statistisch höhere, also relativ zum Umfeld, gesteigerte körperliche, seelische & GEISTIGE GESUNDHEIT UNTER CHRISTEN; DIE CHARiSMATISCHE GROSSEINSäTZE in Stadien entbehrlich …machen !
    Soviele Kranke wie bei todBentley-Verunstaltungen gibt es nur m.. E. in kranken Kirchen…
    Adventisten rauchen & saufen n i cht, & haben 1 Tag/Woche einen ziemlich sauberen, stark arbeitsentlasteten , fast stressfreien , die Gesundheit rekonstruierenden Ruhetag…
    Ausserhalb der „Vernunfts/Nüchternheitskirche“ STA:
    Wird hier mit Geistheilungen das Pferd von hinten aufgezäumt?
    d.l..

  8. Avatar von anaconda
    anaconda

    Kann mich irren, irr mich da sogar gene, voila`:

    geistig m. E. hochkranke &/o halbkriminelle, wer will da richten=, Leute in/aus kranken Kirchen die, wahllos, o h ne G.-ttes heilsplan mit dem Mneschen in Gänze darstellen zu wollen &/o zu können, krank über Genesung/ganzheitliche Gesundheit…../Heilungs“Dienst diskutieren????
    Der Hl. Geist als „Passepartout“?

    Als Universalschlüssel, um so borniert, denkfaul, hinterhältig & finanzinterssengesteuert bleiben zu können, wie einen die nicht verstandene oder absichtlich fehlgedeutete, s.o. , Heilslehre Jesu erwischt hatte…
    Unbekehrte Unbekehrer ?

    Ja oder nein???
    Gibts in Kirchen statistsich überhaupt schon mehr Genesung als Krankmachung????
    Welche Behörde isr da zuständig? Bundesgesundheitsamt /äh: Nimysterium??
    Diese Mysteriker, äh: Minister seh ich doch bei kirchl. Gedenkfeiern im TV immer so extrem angepasst-artig auf ihen Kirchenbänken hocken, von denen erwart ich mir keine Kirchenkontrolle mehr…
    Ihr etwa???

    Ekklesias,oder ecclesias , lateinisch für Kirche, heisst wörtlich : „Die Herausgerufenen“!
    d.l.

    Fordere ENDLICH die sauberste TRENNUNG von Kirchen & STAAT!!!!!!!
    d.l.

  9. Avatar von anaconda
    anaconda

    jetzt wird schon wieder unerträglich manipuliert/softwarebasiert dillettiert:
    Beiträge, die paar Tage alt sind & inzw mitten drin im Thread werden links unter „Meinug“ als die alleraktuellsten ganz oben ausgewiesen.
    Ettikettenschwindel oder Softwarebug?
    Man wird sehen…
    d.l.

    1. Nein, das ist normal. Man kann auch Beiträge kommentieren, die weiter oben stehen.

  10. Avatar von anaconda
    anaconda

    stimmt, sorry!

    Mea culpa!

    Aber die Uhrzeiten stimmen immer noch nicht, 6:12 ….Uhr?
    und mein Post von ca. 18:30 erscheint als 06:31.
    12/24 Stunden-inkompatibiltät? zw. versch Softwares?
    d.l.

  11. Avatar von anaconda
    anaconda

    Thomasevangelium??? Gibts doch garnicht! Dann könnte mann ja auch talmud & kabbala mit hinzunehmen?
    BIN SCHON WEG
    d.l.

  12. Avatar von anaconda
    anaconda

    Ich hab bisschen zu Thomasevangelium gegoglet.
    Hmmm…

    Wikipedia, „Miß wiki“, meint:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Thomasevangelium
    Das Thomasevangelium ist eine Sammlung von Jesus von Nazaret zugeschriebenen Worten, kurzen Dialogen und Szenen, die in einem Jesuswort gipfeln. Es enthält keine Passions- und Auferstehungsgeschichten und wird daher nicht zur literarischen Gattung eines Evangeliums gezählt. Es ist nicht im Kanon des Neuen Testaments (NT) enthalten und wird daher als apokryph bezeichnet.

    Der koptische Volltext enthält eine Reihe von Parallelen zu Jesusworten, die im Neuen Testament – meist als Worte aus der hypothetischen Logienquelle Q – bekannt sind, aber auch sonst unbekannte Jesusworte ohne Parallelen. Ihre Herkunft ist umstritten; sie zeigen jedoch eine eigenständige Theologie, die nach heutiger Forschermeinung weder nur aus dem palästinischen Urchristentum noch nur aus dem Gnostizismus hergeleitet werden kann.

    Interessant, muss ich weiter dranbleiben.
    Bin dann damit zurück irgendwann, z.B. heute schon?
    Mann lernt nie aus!
    d.l.

  13. Avatar von anaconda
    anaconda

    Hat was, entspricht witzigerweise ungefähr meiner „Theologie“, Verkündigung…
    Danke, theolounge , für den partiellen Steilpass.
    Ich lese weiter, könnte interessant werden
    Nich aus der wikipedia, selbe seite:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Thomasevangelium

    „Theologische Eigenart [Bearbeiten]
    Jesus erscheint als der Lebendige, der Sohn des lebendigen Vaters, der Offenbarer, der den Jüngern das Geheimnis seiner – und ihrer – Herkunft mitteilt. Die Menschenwelt wird negativ beurteilt (Logion 56 und 80). Unser Heil, unsere Verbindung mit Gottes Reich, tritt ein mit einem inneren Vorgang, dem Selbstverständnis als Gotteskinder; dadurch eint sich unser Wesen mit dem im Himmel verbliebenen Abbild unserer selbst (Logien 3, 84 und 106).

    Der Mensch ist, wenn auch „trunken“, d. h. unwissend, doch göttlichen Ursprungs (Logion 3, 85 und 87), er ist nach göttlichem Bild geschaffen (Logion 50; vgl. auch Logion 83 und 84).

    Das „Königreich“ (das „Reich des Vaters“ oder das „Reich des Himmels“) ist ein Zentralbegriff des Thomasevangeliums. Dabei wird der Unterschied zu der Predigt Jesu in den drei ersten Evangelien deutlich: die eschatologische Ausrichtung auf die Zukunft fehlt fast völlig. Gewiss ist von „eingehen“ oder „finden“ die Rede, und zwar durchaus in zukünftigem Sinn. Aber diese Aussagen hängen eng mit der Aussage zusammen, dass der Jünger aus dem Reich stammt (Log. 49). Wichtig scheint nur die Gegenwärtigkeit des Reiches zu sein (Log. 113).

    Es lassen sich kaum Spuren einer Gemeinschaftsbildung erkennen und ekklesiologische Gedanken fehlen völlig. Der Zugang zum „Reich“ wird den einzelnen, vom Ruf Jesu Erreichten, zugesagt. Es sind die „Kleinen“, die „Einzelnen“, die „Einsamen“, die das „Reich“ und damit die „Ruhe“ erreichen. Gleichwohl ist die Liebe zu Gott und den Mitmenschen das Entscheidende (vgl. einerseits Logion 101, andererseits Joh 8,42 EU; 14,23 EU und Mt 6,24 EU; 22,37-39 EU).

    Logion 77 lautet: „Jesus sagte: Ich bin das Licht, das über allen ist. Ich bin das All; das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist zu mir gelangt. Spaltet das Holz, ich bin da. Hebt einen Stein auf, und ihr werdet mich finden.“ F. F. Bruce wies schon 1991 darauf hin, dass der Satz mit dem Holz im griechischen Text zu Logion 30 gehört.[1] Das spricht für eine gnostische Verunreinigung an dieser Stelle.“

    und tschüss
    d.l.

  14. Avatar von anaconda
    anaconda

    Scheibenhonig, meine Freewareversion von Foxitreader (Adobe-Acrobatreader-(PDF)Ersatzprogramm eines Drittherstelllers) kann nichts per dra`n drop exportieren aus PDf-Dateien, das ist einer kostenpflichtigen Pro-Version vorbehalten.

    Also kann ich euch hier z.Zt k e i ne Leseproben aus
    dem kostenlosen :
    Tomasevangelium.pdf , erhältlich bei:
    http://www.meyerbuch.de/pdf/Thomas-Evangelium.pdf
    reinkopieren.
    Es sei denn:
    a) abgeschrieben oder
    b) als grafikdatei (geht hie wahrscheinlich auch nicht einzubinden oder
    c) Als die pdf-datei selber, gleiches Problem?
    Immerhin ist der link funktionsfähig, jeder kann das Ding kostenlos downloaden & lesen.
    Lesen kann ichs aber schonmal, ist doch auch was…
    Ich sag schonmal:
    Recht abstruse Texte teils…
    bin schon weg
    d.l.

  15. Avatar von anaconda
    anaconda

    Thomas-Evangelium , interessant..

    Sehr, sehr archaisch- wirkstark-beeindruckend ….
    Gerade, weil nur Dialoge aufgeschrieben sind, null Handlungen.
    Völlig anders, als die Evangelien….

    okay, einige Textpassagen wirken auf mich leider wie Fälschungen .. das trübt das ansonsten gute Bild natürlich …
    was tun?

    d.l.

  16. Avatar von anaconda
    anaconda

    Was sind Fälschungen?
    wenn mündliche Überlieferungen, durch viele Personen gegangen, nachher ziemlich das Gegenteil behaupten von dem, was ursprünglich gesagt wurde..
    d.l.

  17. Nein, das ist Tradition. Und doch: Die Bibel wurde auch nicht an einem Tag geschrieben. Sogenannte Fälschungen können im Grunde auch Berichtigungen sein. Ich bin davon überzeugt, dass sich Gott unaufhörlich wandelt, weil er der Lebendige ist. Im Kern aber bleibt er der einzig Wahre, der auch in uns lebt: Wandel und Beständigkeit zugleicht. Ich bin überzeugt davon: Gott war da, bevor die Bibel entstanden ist, er begegnet uns jedoch durch die Bibel und mögliche Veränderungen sind, wenn nicht gewollt, so doch von ihm „eingeplant“. Er begegnet uns immer wieder neu- das ist das Schöne. Und: Er begegnet uns auch immer wieder vertraut. Veränderungen zeugen nur davon, dass er unaufhörlich an uns weiter arbeitet.
    lg Mailin

  18. PS: Mit Berichtigung meine ich nicht, dass das davor „falsch“ war, aber dass wir in einer Geschichte mit Gott leben. Es gibt Zeiten des Zerstörens und des Aufbauens etc. Beides hat seine Gründe. In uns. Und ob auch in ihm, da bin ich mir nicht ganz sicher. Ich glaube jedenfalls, dass jedes Wort in der Bibel eine Reaktion Gottes auf uns Menschen und Reaktionen der Menschen auf Gott sind. Gott zeigt sich in vielen verschiedenen Formen. Je nachdem, was dran ist.

  19. Avatar von anaconda
    anaconda

    @ Maillin
    Halllo & ja….
    Wenn aber das absolut gegensätzliche behauptet wird, wirds doch k n a p p , oder nicht?
    Ich könnte Beispiele bringen, wenn du drauf bestehst , kicher..
    Vorerst nicht.
    Ich sag mal ersatzweise:
    Kein Wunder, daß das Thomasevangelium n i c h t in den Kanon des N.T aufgenommen wurde,, aber irgendwo schade isses ….

    d.l.

  20. Doch- ich bestehe darauf. Und: In der Bibel selbst steht absolut gegensätzliches, wenn du darauf bestehst… 😀

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