Von Günther J. Matthia. Der 11. September 2001 ist bis heute vielen Menschen weltweit in schrecklicher Erinnerung, auch ich habe die Stunden nicht vergessen, in denen ich fassungslos die Bilder und Berichte aus Amerika verfolgt habe.
Niemand kann die Uhr zurückdrehen auf die Zeit vor den Anschlägen von Islamisten auf die Demokratie, auf die freie westliche Welt. Man kann aber versuchen, Misstrauen und Hass zwischen Religionen, Kulturen und Völkern zu beseitigen, wo sie uns im Alltag, in unserer Nachbarschaft begegnen. Man kann versuchen, den radikalen Kräften ihren Rückhalt in der jeweiligen (auch eigenen) Bevölkerung zu entziehen, indem Verständnis und Sympathie geweckt und gefördert werden, wo immer es geht. Das gilt nicht nur für den Islam, sondern auch für viele andere Gruppierungen, die Hass schüren und auf Terror aus sind.
Es kann tatsächlich jeder von uns Frieden schaffen helfen, nicht nur Politiker und Aktivisten. Wer seinem Nachbarn, der »anders« ist, mit Freundlichkeit, Achtung und Hilfsbereitschaft begegnet, der tut mitunter mehr zur Vermeidung von künftigen Terrorangriffen als derjenige, der öffentlich große Reden hält.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
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> Samir Nasr: „Negative Islamstereotype gab es immer“
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foto: drp,flickr.com



Kommentare
24 Kommentare zu „9/11 – Acht Jahre sind vergangen“
@ Hakan:
Weiter so, Buder
Guuut, aß du hier mal da allerelementarste klarstellst..
Das ist selten geworden in der Lügenrepublik & Pornokratie Deutschland“
d.l.
Nach meinem Kentnisstand, sorry… war der 11. Sept. 2001 ein insiderjob der US-Regierung…
Es gibt extrem viele Fakten, indizien dafür, sodaß kein vernünftiger Zweifel mehr bleibt.
Was aber heisst/hiesse das:
Der Staat ist der grösste Terrorist, & müsste alternativlos weggebombt werden..
–>>>>Wenn das irgendwie ginge, geht aber nicht ! „Ora & labora“ bleibt uns nur !!!!
Bonhöffer, ev. PAstor, Jahre im KZ zugebracht, kurz vor Kriegsende von der SS erschossen im KZ Floossenbrück, sah das 1939-44 auch schon genauso ..
Seine Rede, kurz vor WW2, vor einem riesigen Weltkirchenkonvent (Ökumene-vorstadium) , in der er forderte, die Kirchen müssten ihren Mitgliedern die Teilnahme in kriegen verbieten (z.B. bei Androhung der Exkommunizierung ) verhallte ungehört …
So ist das heute immer noch , weil die Kirchen ************************
[gelöscht, weil antisemitisch sehr tendenziös und zudem in keinster Weise belegt.]
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