Friede und Gerechtigkeit – eigentlich eines der Themen in der 11. Klasse Religion. Hat es aber auch etwas mit den Amokläufen in den USA und in Winnenden dieser Woche zu tun ?
Vielleicht. Denn scheinbar möchten Amokläufer wahrgenommen werden, möchten offensichtlich auch mal wer sein, endlich mal. Fühlen sich womöglich ungerecht behandelt, von der Gesellschaft nicht gesehen, von den Menschen um sie herum. Könnte das sein ?
Einfache Antworten scheint es wohl nicht zu geben. Aber es scheint so zu sein, dass solche Menschen sich in Gewaltphantasien hineinbegeben, die ihnen versprechen: so wirst Du wahrgenommen. –
Was für ein fataler Irrtum. Denn ist es nicht vielmehr so, dass sich hier ein eklatanter Mangel an Liebe, an Zuneigung, an Wärme zeigt ? Ein Mangel, der von einem Einzelnen so massiv als Defizit wahrgenommen wird, dass er meint, diese Aufmerksamkeit nun einfordern zu müssen: durch Gewalt, Mord, Totschlag ? Ist das Ganze nicht ein Schrei nach Liebe, wie es die Ärzte schon lange sangen: > hier sehen.
Was aber tun, um solche Taten möglichst zu verhindern ? Sehen Sie hier zwei informative Berichte:
> Warnsignale erkennen – Psychologin Roshdi
> „Amokläufe sind selten“ – Psychologe Adler
Und last but not least eine recht radikal-christliche Sicht, die das Böse auf der Welt eschatologisch betrachtet: wollen wir uns so verhalten, dass das Reich Gottes bereits im Hier und Jetzt beginnen kann, so wie Jesus es eins lehrte. Wollen wir dafür sorgen, dass die Liebe Gottes auch heute schon spürbar ist – um damit gesellschaftlichen Missständen entgegenzuwirken. Ein nicht ganz fernliegender Ansatz, speziell für Christen: > hier.
Für alle, die auf der Suche sind, wahrgenommen zu werden, auch wer zu sein, die einen Sinn in allem suchen: hören Sie > hier.
Bild: mr tickle,flickr.com



Kommentar verfassen