Von Nichts kommt nichts. – Jeder Bauer weiss das. Alles in unserer Erfahrungswelt fängt als Same an. Manchmal sind wir uns dessen nur nicht mehr bewußt. Menschen, Tiere und unsere Nahrung entstehen auf der Grundlage eines Samens.
Das Wort Gottes ist ein wichtiger Same, den wir für unser Leben säen können. Über die Menge des Ertrags können wir bestimmen. Wer reichlich sät, wird reichlich ernten und umgekehrt gilt auch: Wenig Saat bedeutet wenig Ernte (2. Kor 9,6). Auch Fleiß ist ein wichtiger Faktor, der über die Güte und die Menge der Ernte entscheidet. (Hebräer 4). Die Wahl des Feldes und des Ackerbodens spielt eine wichtige Rolle. Geduld und wachsender Glaube werden dann zum Ziel führen (Markus 4,30+35ff.) Das Säen des Wortes Gottes geschieht durch unser Sprechen (Markus 11,23) und Glauben wächst durch das Hören des Wortes Gottes (Römer 10,17). Gute Wachstumsbedingungen entstehen, wenn wir über dieses Wort Tag und Nacht nachsinnen und es in unserem Herzen bewegen (Josua 1,8). In Ihrer Zunge liegen also Erfolg und Misserfolg, Tod und Leben, Saat und Ernte (Sprüche 18,21).
Dies ist wahr vom ersten Atemzug an als wiedergeborener Christ bis hin zum Realwerden des Reiches Gottes in verschiedenen Bereichen unseres Lebens: Wenn wir Jesus mit unserem Mund als Herrn bekennen und mit dem Herzen glauben, werden wir errettet werden.
Das Säen ist ein bewußter Vorgang. Wachsen und Lebendigwerden aber ist und bleibt aber ein „Wunder“, das sich unserer bewußten Steuerung entzieht.
Ein wichtiger Lebensbereich sind unsere Finanzen. In der Bibel nimmt die Lehre über das Thema „Finanzen“ einen breiten Raum ein. Gott weiss, wie wichtig diese materielle Versorgung für uns ist (Matthäus 6,8). Viele biblische Aussagen über Finanzen sind gar nicht bekannt.
Im folgenden deshalb zwanzig Samen für Ihren finanziellen Erfolg. Denken Sie beim Lesen daran, dass die Wahrheit uns freimacht. Ein wichtiger Begriff im Zusammenhang mit Wahrheit ist Demut. Demut bedeutet nicht, sich innerlich klein zu machen, sondern Gottes Aussagen z. B. über Finanzen als Wahrheit anzuerkennen. Demut ist ein vertrauensvolles Akzeptieren der Wahrheiten Gottes und ein Beseitelegen unserer Ansichten.
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Zwanzig Samen zum Säen:
1. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.
Sich leidenschaftlich nach Gottes Dingen zu sehnen, bringt auch finanzielles Wohlergehen. Wer Gottes Kind ist, soll sich bewusst von Sorgen über die eigene Versorgung trennen. Anstelle dessen soll man um Dinge eifern, wie zum Beispiel „seinen Ehepartner glücklich zu machen“ oder „Treue gegen Gott und Mitmenschen zu üben“. Ein solche Haltung wird das „Hinzufügen unserer Versorgung“ von Gott mit sich bringen. Eine Vorgehensweise, die für jemanden, der Gott nicht kennt und wiedergeboren ist, nicht zu empfehlen, ja geradezu unverantwortlich ist. (Vgl. Matthäus 6, 25-33)
2. Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, daß er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet. (2. Korinther 8,9)
3. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. (1 Mose 8,22)
4. Der Segen des HERRN, der macht reich, und eigenes Abmühen fügt neben ihm nichts hinzu.
(Spr 10,22)
5. Die Folge der Demut und der Furcht des HERRN ist Reichtum und Ehre und Leben.
(Spr 22,4)
6. Denn dem Menschen, der vor ihm wohlgefällig ist, gibt er Weisheit und Erkenntnis und Freude. Dem Sünder aber gibt er das Geschäft einzusammeln und aufzuhäufen, um es dem abzugeben, der vor Gott wohlgefällig ist. Auch das ist Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind.
(Pred 2,26)
7. Mein Gott aber wird alles, wessen ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.
(Phil 4,19)
8. Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog.
(5. Mose 28,5)
9. Der HERR wird dir den Segen entbieten in deine Speicher und zu allem Geschäft deiner Hand, und er wird dich segnen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt.
(5. Mose 28,8)
10. Wer sein Ackerland bebaut, wird sich satt essen können an Brot; wer aber nichtigen Dingen nachjagt, wird sich an der Armut satt essen. Ein zuverlässiger Mann ist reich an Segnungen; wer aber hastet, um es zu Reichtum zu bringen, bleibt nicht ungestraft.
(Spr 28,19-20)
11. Im Haus des Gerechten ist reichlich Vorrat; aber das Einkommen des Gottlosen ist Zerrüttung.
(Spr 15,6)
12. Junglöwen darben und hungern, aber die den HERRN suchen, entbehren kein Gut.
(Ps 34,11)
13. Habe deine Lust am HERRN, so wird er dir geben, was dein Herz begehrt.
(Ps 37,4)
14. Und deine Tore werden beständig offenstehen. Tag und Nacht werden sie nicht geschlossen, um zu dir zu bringen den Reichtum der Nationen und ihre gefangen weggeführten Könige.
(Jes 60,11)
15. Sondern du sollst an den HERRN, deinen Gott, denken, daß er es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen; – damit er seinen Bund aufrechterhält, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.
(5. Mose 8,18)
16. Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk;
(2. Kor 9,8)
17. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch wieder messen.
(Lukas 6,38)
18. Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens
(Spr. 3,9)
19. Halleluja! Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten! Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande; die Kinder der Frommen werden gesegnet sein. 3 Reichtum und Fülle wird in ihrem Hause sein, und ihre Gerechtigkeit bleibt ewiglich.
(Psalm 112, 1-3)
20. Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfange.
(Jakobus 5,7)
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Zum Schluß eine Bibelstelle über Hiob, der als reicher Mann in einer Krise alle seine Besitztümer verloren hatte. Doch schauen Sie sein Ende an: Als Hiob für seine Freunde betete mehrte Gott alles, was Hiob gehabt hatte, um das Doppelte. (Hiob 42,10).
Setzen Sie ihr Vertrauen in Gott. Gott sieht nicht die äußere Person, die Fassade eines Menschen an *. Er sieht den Menschen hinter der Fassade. Und er wird auch in Ihr Leben treten, wenn Sie IHM vertrauen und den Samen aus Gottes Wort in Ihrem Herzen voller Glauben wachsen lassen.
Günther, www.inunsererstrasse.de
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* personenunabhängig – also egal, ob man gut drauf ist oder nicht, arm oder reich, groß oder klein, dick oder dünn.
Bild: Grace Winter, pixelio.de



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