US-Amerikaner haben sich mit Gebetwachen auf den sechsten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 eingestellt. Damals wurden von „islamistischen“ Extremisten gekaperte Flugzeuge unter anderem ins Worldtradecenter in New York gesteuert. Anhand dieser Tat wurde unter anderem auch deutlich, was geschehen kann, wenn
politische radikal denkende Menschen die Religion als (scheinbares) Legitimationsmittel zweckentfremden.
Man hüte sich aber an dieser Stelle, die Moslems unter Generalverdacht zu stellen – denn das wäre genau das Falsche: es würde das erwünschte Feindbild, den vielbeschworenen „Kampf der Kulturen“, fördern und dafür sorgen, dass dieses Szenario realer wird, als es vielleicht de facto überhaupt ist.
Es handelte sich nämlich bei den Anschlägen offenbar um politisch motivierte Taten unter dem Deckmantel der Religion. Die drei Abrahams-Religionen, die also auf den Stammvater Abraham zurückgehen (Judentum, Christentum, Islam) haben nämlich auch einige Verbindungen untereinander. Sie gegeneinander auszuspielen oder sie gar für bestimmte Zwecke zu instrumentalisieren sollte unterlassen werden und wäre zudem völlig unseriös. Hier lesen.
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