Scheitern ist menschlich

www.pixelquelle.deMit diesem Beitrag möchte ich nochmals das grundlegende Thema der Debatte um die Scheidung von Bischöfin Margot Käßmann aufgreifen: Dürfen Christinnen/Christen scheitern?

Nachdem mir die Debatte auf unserem Blog immer wieder durch den Kopf gegangen ist, habe ich heute nochmal eine sehr gute Anregung erhalten. Meine Frau hat heute über Lukas 7,36-50 gepredigt („Begegnung Jesu mit der Sünderin“): Sie führte aus, dass Jesus dieser Frau die Sünden/das Scheitern vergibt, ohne auch nur Reue oder eine Änderung ihres Verhaltens zu verlangen. Die Geschichte erzählt von Gottes großem Erbarmen, von seiner unbedingten Bereitschaft zum Vergeben.

Meine Frau zitierte in diesem Zusammenhang in ihrer Predigt auch den geistigen Vater der Methodisten, John Wesley (1703-1791), mit Worten aus einem Bevier der methodistischen Kirche:

Es wäre gut, wenn du dir dessen voll bewusst wärest, dass der Himmel ein Himmel der Liebe ist. Es gibt nichts Höheres im Glauben, es gibt wirklich nichts anderes. Wenn du nach etwas anderem als nach mehr Liebe suchst, dann schaust du weit am Ziel vorbei und verlässt den Königsweg. Es ist falsch, wenn du andere fragst: ‚Habt ihr diesen oder jenen Segen erlangt?‘ Wenn du damit irgendetwas anderes meinst als die Liebe, bringst du die Menschen vom Wege ab und leitest sie auf eine falsche Fährte. Verankere fest in deinem Herzen, dass du von dem Augenblick an, in dem Gott dich von allen Sünden erlöst hat, nach nichts anderem zu streben hast als nach mehr von der Liebe, wie sie in 1. Korinther 13 beschrieben wird. Ein höheres Ziel kannst du nicht erreichen.“ (Über allem die Liebe: ein John-Wesley-Bevier).

Kurz gesagt: Es kommt nicht darauf an, keine Fehler zu machen, sondern es kommt darauf an, zu lieben. Das bedeutet nicht „Laissez faire“ oder „Beliebigkeit“, als ob Scheitern eine positive Erfahrung wäre. Aber, um meine Frau aus ihrer heutigen Predigt zu zitieren: „Das Wesen unseres Glaubens ist Liebe üben, Menschen zu begegnen, ihnen Liebe, Zuwendung zu schenken. Ziel unseres Lebens kann es nicht sein, am letzten Tag unseres Lebens möglichst wenig Schuld aufgehäuft zu haben. Ziel unseres Lebens als Christen soll sein, möglichst viel Liebe verschenkt zu haben.“

Ich stimme meiner Frau zu: Es kommt nicht darauf an, dass alles in meinem Leben perfekt läuft. Ich darf auch scheitern. Worauf es wirklich ankommt, ist, dass ich in allem die Liebe übe.

Sehen Sie auch: > Passion of Christ: (Nicht-)Steinigung der Ehebrecherin (VIDEO) 


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Kommentare

23 Kommentare zu „Scheitern ist menschlich“

  1. Avatar von Mama-Loser
    Mama-Loser

    Was mich (einmal wieder) erstaunt (nein, eigentlich nicht), ist, dass einmal mehr „Sünde“ und „Scheitern“ gleichgesetzt werden!
    Meine „Gegenliteratur“:
    —>Sobonfu Somé: „Mut zum Misserfolg. Wie wir durch Krisen und Verluste zu uns selbst finden “

    —>Peter Schellenbaum: „Das Nein in der Liebe“

    —>Verena Kast, Eckehard Bahr: „Lieben, loslassen, sich neu verbinden“

    Aber dafür brauche ich nicht Jesus 🙂

  2. Avatar von Mama_Loser
    Mama_Loser

    @ Lieben, loslassen, sich neu verbinden

    Zitat:
    Der Theologe Hans-Eckehard Bahr und die Psychotherapeutin Verena Kast machen sich in diesem Buch Gedanken über die Zusammenhänge von Liebe und Schmerz, Trauer und Befreiung. Sie stellen uns Anzeichen einer neuen Glücksorientierung vor, die nicht am Festhalten, sondern am Loslassen und Sich-Einlassen ausgerichtet ist. Dass Abschiede in der Liebe, überhaupt in Beziehungen notwendig sind, ja die Notwendigkeit einer „abschiedlichen Existenz“ (Verena Kast) besteht, zeigen sie eindrucksvoll: Nur wer abschiedsbewusst loslassen kann, wird die ganze Fülle des Lebens erfahren. Und nur wer sich wirklich verbinden will, kann in der intensiven Suche nach Freundschaft leben. Dem anderen treu zu bleiben bedeutet dann, zunächst sich selber treu zu werden. Verlässlichkeit, erotische Belebung, Trauer und Freude müssen keine Gegensätze bleiben- sie führen über den hilflosen Moralismus hinaus, der in den Kirchen heute noch maßgebend ist. „Das Zulassen der Trauer ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns auch freuen können, dass wir uns richtig einlassen auf unser Leben. Wenn wir es verstehen, zu trauern – und es ist weiß Gott schwierig -, müssen wir uns nicht aus Angst vor den Verlusten aus dem Leben heraushalten. Nur wenn wir loslassen können, können wir uns auch einlassen. Das Sich-Einlassen aber ist meistens mit Freude verbunden“ (Verena Kast).

    Die „Sünde“ wäre in meinen Augen gerade das Gegenteil! Das Ausharren. Das Nichtwachsen…

  3. […] Lesen Sie auch: > Scheitern ist menschlich […]

  4. […] Sie dazu auch: > Scheitern ist menschlich  > Pro und Kontra: sollte Bischöfin Käßmann jetzt zurücktreten […]

  5. @mama loser:
    Sünde und Scheitern gehörten zur Zeit Jesu aber eng zusammen.
    Wer zb krank war, wurde schnell von der Gesellschaft ausgestoßen. Krankheit wurde als von Gott gegebene Strafe angesehen. Wer krank war, musste also etwas Schlimmes verbrochen haben.

    Wenn Jesus also Schuld vergibt, tut er viel mehr, als Menschen nur körperlich gesund zu machen: er befreit sie vielmehr aus der gesellschaftlichen Isolation.

    Deshalb gehörten Sünde und Scheitern zusammen. Jesus hat aber diesen Kreislauf durchbrochen.

  6. Avatar von Frauenfrühstück
    Frauenfrühstück

    „Soll die geschiedene Bischöfin zurücktreten?“
    🙂
    Warum denn? Ich fass es nicht!

    http://www.opus-magnum.de/woeller/vater/html/opus_magnum_04.html

  7. Na gut, ihr wollt es ja nicht andres nach dem E-Mail

    Eine Ehe besteht aus zwei Menschen, die sich in Liebe vor Gott verbunden haben für ewig, und dieses sage ich mit vollem ernst, denn ich schätze mich auch ein Christ zu sein, der wohl sich hat scheiden lassen, aber nicht von Gott und seinem Christus!
    1.Kein Mann kann die Frau selig machen, wenn sie sich von ihrem Mann scheiden lässt, UND
    2.Keine Frau kann dem Mann selig machen, wenn er sich von seiner Frau scheiden lässt.
    Christus hat uns geboten, Mann und Frau gleich, sich nicht vom Partner zu scheiden. Es sei denn sagt Christus, um EHEBRUCH WEGEN, das der eine oder der andere verübt.

    Also ist der begangene Ehebruch des einen oder des anderen Partner und einst lieben Menschen, nicht unser scheitern, sondern des anderen, der nicht in der göttlichen Ordnung leben will und nicht über sein Fleisch mit seinen Lüsten und Begierden herrschen will.
    Wir haben als Christen ,die geistig gerichtet und aus -gerichtet sind als Menschen und neue Kreaturen Gottes, über das Fleisch zu herrschen mit seinen Lüsten und Begierden und nicht über unseren Partner, den wir stets als Erfüllung unserer Lust und Befriedigung ansehen und betrachten.
    Lasst mich mal eine Begebenheit aus den Anfängen des Mensch-Werdens hier anführen:
    „Als Gott sah, dass Kain ergrimmte, weil er sah, dass Gott das Opfer seines Bruders Abel´s mit Wohlwollen ansah und betrachtete und sein Opfer nicht,
    Nahm Gott den Kain beiseite und sprach zu ihm: Ist es nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du mir angenehm( und ich helfe dir in allen Dingen wider die Sünde), bist du aber nicht fromm und gehst deine eigene Wege, so ruht die Sünde vor der Tür deines Herzens, und nach dir hat sie verlangen:
    DU ABER HERRSCHE ÜBER SIE. 1. Mose4, 7
    Unsere begangene Sünde ist nicht die Sünde unseres Partners noch unserer Kinder, sondern , ist unsere Sünde sagt Gott, und welche Seele sündigt, die muss sterben, da nützt ihm auch keine neue Verbindung und Liebe mehr, sie muss sterben!
    Ich weiß. dass meine Ausführungen viele verärgern werden, weil sie Gott und dem Teufel gerecht werden wollen hier auf Erden, doch wir Wiedergeburts-Christen haben uns beim vollen Bewusstsein für Christus entschieden und darum gehören wir unter dem Geist Gottes, der uns gegeben ist mit den Geboten Gottes, die Christus in der Theologie/ Gotteslehre des lebendigen Gottes, verkündet und selber danach gelebt hat. Er ist unser Vorbild allein!
    Zum Ende möchte ich allen Christen und denen, die sich dafür halten mit auf den Weg geben, was im Hebräerbrief geschrieben steht und scheidet zwischen der Saat Gottes auf Erden- und dem falschen Samen und Pflanzen auf der Erde, von dem Christus auch sprach:
    „Denn so wir mutwillig sündigen als Christen und Gottes Kinder, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit gehört, gelesen und empfangen haben, haben wir für diese Sünden,(weil Christus nur einmal für uns gekreuzigt ist) kein anders Opfer mehr für die Sünden“.
    Hebräerbrief Kapitel 10, 26
    ( Klammertext nach der Apologie des Verfassers. Peter S.
    Unsere Sünden alle, können nur durch das vergossene Blut Jesu Christi gesühnt werden vor Gott, sonst gibt es weiter nichts auf der Erde, auch nicht die Eucharistie und Abend -mahl! Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich- theologischer Bücher und Publikationen im Selbstverlag

  8. Avatar von Mama-Loser
    Mama-Loser

    @ Vorgänger

    Ah ja?

    Und was ist, wenn der „Wiedergeborene“ der Ehebrecher ist? Dann steht alles und nichts auf dem Kopf?

    Christen und Ethik!…;-)

    SIE sind doch auch nur ein (und siehe da! *doppelmoralischer*!!!!) Provinz-Pascha! So wie es die „Allianz“ der hierarchisierten Provinz-Paschas vormacht :-), von der ich mein Bonzenschleuder-Trauma behalten habe!

    Christenthhhhuuum? NIE WIEDER!!!

    Lesen Sie mal schön> Trans 16
    http://www.inst.at/trans/16Nr/03_4/mulack16.htm

    dann bekommen Sie eine Ahnung davon, was Frauen, die einst daran erstickt sind, von dem ganzen Gesülze halten!

    (Es ist so typisch, dass dieser Herrenclub im Ernstfall nie eine Lösung parat hat, nie konstruktiv auf Details eingeht, sondern nur verweist und delegiert!! 🙂 Die Meta-Ebene wird schon funktionieren…Als auch die psychische Entlastung…Lach!

    Eine grandiose Vera…. war es! NICHTS WEITER! Dann schon eher die (neu-)platonische Dualseele finden 🙂

    Wer immer nur in den Himmel schaut, wird nie etwas auf der Erde entdecken. Afrikaniscches Sprichwort

    Mama-Loser…immer mehr Interesse für die Jakob Böhmes, die Bruno Giordanos und Jean Mesliers….usw. entwickelnd.. und dem christlichen Herren-Gesangverein entfleucht, für den sie einst die falsche Melodie piepste!

    Der umgepolte Mythos… nichts weiter als ein Triumpf und Husarenstück alter Männer, die es sich bequem machen wollten und die Frauen eines Tages in die Küche schickten!

    Oder glauben Sie, ich hätte noch weiter Lust dazu, die schwarzen Socken zu sortieren? Frauen mit 50plus fragen heute: WANN HÖRT DAS ENDLICH AUF!!

  9. Mama-Loser!

    Ich weiß aus persönlicher Erfahrung und Leben mit Jesus Christus, dass auf dieser Welt, der Geist des Irrtums und des Durcheinander herrscht,(Babylon) darum kam Christus, als der Weg die Wahrheit und das Leben, um uns Menschen und Sünder, aus dem Geist des Irrtums zu befreien.
    Alles enthalten in dem Geist Christi, der zu Pfingsten über alle aufrichtige Frauen und Männer ausgegossen wurde in Jerusalem.
    Ab diesem Moment und Tag, waren die Jünger, von denen viele nicht einmal lesen und schreiben konnten, aber ein intaktes INNERE hatten , für Gott und die Ewigkeit wieder -geboren und zu wahre Christen und Kinder Gottes geschaffen, weil der Geist und das Wort Gottes, in ihrem Innern und Bewusstsein, Wohnung genommen hat.

    Darum konnten sie später, das geistige Licht Gottes in ihrem Innern, Herz und Gewissen, von dem Geist der Welt und der Finsternis und des Irrtums unterscheiden UND,
    Die Wahrheit Gottes, von der Lüge und Notlüge der falschen Propheten unterscheiden, die es zu der Zeit auch schon gab.
    Sie Frau mama-Loser, haben an diesem wahren Christus, der solch eine neue geistige Kreatur Gottes, auch in Ihnen hervorbringen will heute, kein Gefallen, weil Sie sonst Ihr Selbst aufgeben müssten, und das fällt ihnen schwer.
    Doch nur das Kreuz Christi im Menschen aufgerichtet, führt den Menschen zu dem ewigen geistigen Leben, das in der Wahrheit Gottes enthalten ist und den Menschen frei macht.
    Hier am Kreuz Christi, können Sie Frau Mama-Loser, ihre alten Probleme, Sünden und Verfehlungen des eigenen vergangenen Leben ablegen, verleugen,
    Und sich mit Christus, der Welt, der Sünde und seinen eigenen fleischlichen Lüsten und Begierden gekreuzigt betrachten. Nur dann findet Ihre Seele Ruhe in Gott!
    Jetzt etwas anderes:
    Wir sind hier zusammen bei einer christlichen Platform, wo Menschen, die bereits Christen sind oder die, die es werden wollen, Fragen und Anregungen stellen und abgeben können.
    Sie aber Frau Mama-Loser, beleidigen und verleumden alle wahre Christen und werfen Sie in den Topf derer, die an Ihnen gesündigt und sich verfehlt haben. Ich kenne diese Verfehlungen seit 45 Jahren und weiß, Gott ist ihr Richter!

    Das ist aber gleich Volksverhetzung zum Christenhass, was Sie tun!
    Wir und meine Wenigkeit, sind bereit mit Ihnen über die Wahrheit Gottes und der Wahrheit, die in den Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten verkündigt wird zu diskutieren wenn Sie selber nach der Wahrheit des lebendigen Gottes leben mit Gott und mit anderen Menschen.
    Ich diskutiere nicht mit Menschen, die nur Hass vonsich geben und überlasse sie der Barmhgerzigkeit des lebendigen Gottes und in der Freiheit ihrer Gedanken und Ansichten
    Ich ersuche Sie, wenn „wordpress“ meiner ´Meinung ist, sich eine andere Spiel und Verleumgungswiese zu suchen, Haben Sie vielen Dank für Ihr Verständniß!
    Mit freundlichen Gruß und alles Gute für Ihr weiteres Leben. Peter Semenczuk

  10. Hallo Herr Semenczuk,
    ich möchte Sie doch sehr bitten, es zu unterlassen, hier irgendjemanden ausschließen zu wollen. Und wenn jemand seinen Schmerz und seine durchaus auch negativen Erfahrungen mit dem Christentum hier formuliert, dann ist das sein/ihr gutes Recht. Mit fundamentalistischer Argumentation, wie Sie sie vertreten, kann ich persönlich in meinem christlichen Glauben herzlich wenig anfangen – zumal gerade der religiöse Fundamentalismus sehr viel Elend über die Menschen gebracht hat, und ich nicht glauben kann, dass dies im Sinne Jesu ist.
    Der Gott, an den ich glaube, begegnet dem Menschen mit einer Liebe, die größer ist, als unser (menschliches) Herz (vgl. 1 Joh 3,20).
    Walter Jungbauer

  11. Herr Jungbauer,

    Ich weiß nicht aus welchem christlichen Gehege sie kommen, doch ich bin in keiner Religion, Kirche, Tempel und Sekte beheimatet, denn so einer Gemeinschaft anzu -gehören, heißt den geistig Toten anzugehören, weil sie alle von Gott und seiner einzig wahren Theologie abgefallen sind, sagt Gott im Gesicht, Weissagung und Prophetie.

    Was der Fundamentalismus und Bezeichnung anbetrifft, auf dem ein jeder Mensch unserer Tage herumreitet ohne zu wissen, dass Christus ein Fundamentalist der Wahrheit Gottes in Person war, dann frage ich mich, welchen Christus Sie haben und anbeten?
    Den wahren auferstandenen Christus, der allezeit gegen -wärtig ist oder den ANTICHRISTEN,
    Der sich den Namen Gottes, Jesu Christi und des Heiligen Geistes wie die Bibel und seine Bibelverse und Sprüche angeiegnet hat, aber das alles in seinem von Gott abgefallenen Geist der Welt und des Irrtums verkündigt den unwissenden Menschen, und sich das auch noch bezahlen lässt gegen Christi Gebot.
    Matthäus Kapitel 10, 8 /Apostelgeschichte Kapitel 3, 6
    Zitieren von Bibelsprüchen, machen aus einem Sünder noch keinen Christen, es sei denn, sagt Jesus Christus, „dass der Mensch vom neuem geboren werden“, nämlich aus diesem Geist der Wahrheit und dem Wort Gottes, welchen Christus als den SAMEN Gottes bezeichnete.
    Was ihre „göttliche Liebe“ anbetrifft, kann man an den, an die 6 Millionen Scheiterhaufen in Europa, und den weit über 15 Millionen getöteten und verfolgten Eingeborenen, von Süd bis Mittelamerika erkennen, die im Namen der heiligen Kirche Roms verfolgt und hingerichtet wurden um ihres „lieben Gottes“ wegen.
    Sollten Sie den Lutheraner angehören, dann denken Sie bitte mal an die 30 tausend armen Bauern, die da hingemezelt wurde um des Glaubens und Kirche wegen.
    Dieses vergossene Blut schreit zu Gott auch heute noch!

    AN DEN FRÜCHTEN werden ihr sie, die falschen Propheten erkennen sagt Christus, darum wundert es mich nicht, dass bis zu dem heutigen Tag.
    Keine diese mit christlichen Namen sich tünchende und schmückende Religion , Kirche, Tempel und Sekten ,auch nur annähernd, sich mit den Jüngern, Aposteln ,Prophten Jesu Christi und ihren Gemeinden in dem Urchristentum ver -gleichen kann, genauso zu sein heute, wie sie in den Anfängen des Urchristentum.
    Denken Sie daran, was ich Ihnen mit auf den Weg gebe:
    1.Wahre Propheten, Jünger und Aposteln des Herrn Jesus Christus , predigten immer in dem Namen und Geist des lebendigen Gottes und des Heiligen Geiste, dagegen:
    2. Predigten die falschen Propheten allezeit in ihrem Geist der Anmaßung und im Namen ihrer Istitution, Religion, Kirche, Tempel oder Secte, oder wie es heute geschieht:
    ODER: Im Namen eines Buches/Bibel.
    Ohne eine Berufung Christi, ohne eine Zubereitung Jesu Christi, in der wahren Theologie des lebendigen Gottes, ohne eine Erwählung und Legitimation des lebendigen Gottes durch das dreifache Zeugnis Gottes und des Heiligen Geistes erfahren zu haben.
    Lasset sie fahren, sie sind blinde Blindenleiter sagt Christus. „Wenn aber ein Blinder den an dern leitet,
    so fallen sie beide in die Grube“.
    Ihre untheologische und unqualifizierte Aufregung, müssen Sie Herr Walter Jungbauer vor Gott verantworten, denn diese Scheingeistigkeit wird spästens in 7o Jahren ein Ende haben in Deutschland und Europa.
    Wünsche Ihne erleuchtende Augen!
    Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich- theologischer Bücher und Publikationen.

  12. Hallo Herr Semenczuk,

    schweres Geschütz, was Sie da auffahren.

    Da Sie allerdings Ihrerseits zwar beklagen, wenn jemand Sie und Ihre Position kritisch betrachtet, auf der anderen Seite allerdings nicht gerade zimperlich und liebevoll mit anderen Sichtweisen umgehen, sondern meinen, die Wahrheit gepachtet zu haben, denke ich, dass sich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Ihnen erübrigt.

    Walter Jungbauer

  13. Avatar von Peter Semenczuk
    Peter Semenczuk

    Hallo Herr Jungbauer,
    Ihre freundliche Antwort bedarf eine Gegendarstellung:

    Man kann sich eine Bibel kaufen, man kann das darinnen niedergeschriebene GEISTIGE EIGENTUM der wahren Jünger Jesu Christi in den Anfängen aneignen und eine Predigt daraus machen und sie an ihre Mitmenschen verkaufen, für den biblischen Zehnten und Mammon, aber, aber ,aber:
    Man kann sich NICHT die Wahrheit, den Geist der Wahrheit weder pachten, noch kaufen und noch weniger verkaufen sagt Gott in der Vergangenheit und durch die Geschichte der Menschheit.
    Wenn Sie ein Christ und vielleicht, eine Theologe des lebendigen Gottes und seinem Christus wären, nach dem Geist und Theologie des lebendigen Gottes und seinem Christus, dann müssten Sie wissen,
    Dass den Heiligen Geist, welcher ist der Geist der Wahrheit, nur die bekommen sagte schon christus und sein Jünger Pertrus, nachdem der Letztere, IHN selber erfahren hat zu Pfingsten,
    „Die Gott und dem Heiligen Geist gehorsam sind“!
    Apostelgeschichte 5,32, und Johannes Kapitel 14, 17
    Ich setze mich gerne mit Menschen hin, und erörtern, beurteilen, trennen und scheiden den geistigen Spreu und der Substanz des lebendigen Gottes, auf dass der Mensch zurückkehre zu dem Ursprung seines Lebens und dass Gott in unserem Land, dem Volk ein Geisteswehen gebe, der den Schleier der Anmaßung und Selbsterwählung der falschen Propheten von uns nehme.
    1. Mein Lebensregel als Christ!
    „Hütet euch von den „Frommen“ auf Erden,
    Die ihren Gott im Himmel und sein Wort,
    In einem Buch haben, und sie auf Erden,
    Das Sagen haben wollen,
    was fromm und Gottgefällig ist und
    dem Menschen und Sünder, das Heil bringt“!
    P.S
    Eines schätze ich aber an Ihnen, dass Sie sich mit ihren vollen und wahren Namen zu erkennen geben und nicht mit einem Falschnahmen! Peter Semenczuk

  14. Hallo Herr Semenczyk,

    Sie machen sich sicher viel Mühe mit Ihren Kommentaren.
    Es wäre aber wahrscheinlich besser, wenn Sie diese kürzer halten würden und mehr auf die jeweiligen Artikel eingehen würden.
    Zum einen werden so lange Kommentare wenig gelesen, zum anderen sollte man die Kommentarfunktion hier nicht benutzen, um sein eigenes Weltbild umfassend darzustellen.
    Dafür wäre es besser, wenn Sie in Ihrem eigenen Blog diese Darstellung vornehmen würden, und hier dann lieber nur aktuell zum jew. Artikel schreiben.

    Auch wäre es – speziell für Christen – gut, freundlich mit einander umzugehen.
    Sie haben sich von einer Kommentatorin sicherlich recht angegriffen gefühlt, aber hier sollte der Raum sein, freundlich und angemessen darauf zu reagieren und niemanden aus dem Forum drängen zu wollen.

    Gleiches gilt natürlich auch für die – recht aggressiv schreibende besagte – Kommentatorin. Auch für diese gilt, dass dies hier nicht der Ort sein sollte, das eigene Weltbild umfassend darzustellen und diesen Blog nur dafür zu nutzen, um den eigenen Frust abzubauen. Denn diese KOmmentatorin beklagt sich über enge und sehr einseitige Denkweisen des Milieus, in dem sie scheinbar viel Schlechtes erlebt hat, argumentiert aber ähnlich scharf wie diejenigen, an denen sie gelitten hat – und in ähnlicher Schwarz-Weiß-Sicht.

    Aber auch für Sie wäre es sicher gut, das eigene Weltbild umfassend in einem eigenen Blog darzustellen, und sich in der theolounge darauf zu beschränken, zu den Artikeln Stellung zu nehmen. Davon würden eigentlich alle profitieren: Sie, da Ihre KOmmentare dann eher gelesen werden und auch ernster genommen werden, und auch die Leser Ihres Blogs, die dann dort übersichtlich und zusammenfassend das vorfinden, was Sie zu verkünden haben.

  15. Avatar von Mama-Loser
    Mama-Loser

    Reaktion auf die Selektion der Artikel. D.H. sie sind ja schon mit einer Intention ausgewählt und gebündelt? Auch darin spiegelt sich ein begrenztes Weltbild wider. Es scheint nur so, als würde ich auf die (Scharz-Weiss-) Auswahl ebenso reagieren 🙂
    Ok..gebe zu, mich zuletzt inhaltlich nicht an die Vorlage gehalten , sondern übersteigert auf jene „gepachtete Wahrheitsverbreitung“ reagiert zu haben, bei der ich gewiss nicht mehr verhafteten würde. Und damit einiges an Erfahrung und Ablehnung in den aktuellen Kommentar hinein. Diese „Consorten“ – Gegenspieler genannt – 🙂 gehören nun nicht mehr auf „meine“ Schiene…aber sie sind überall im Netz und meinen als Retter auftreten zu müssen.
    Ja, es kann sein, dass ich die „Theologie“ meinerseits nicht mehr ganz ernst nehme!
    Eine (Nina-Ruge) Runde, wie die von gestern abend unter Aufbietung „hochkaratäiger“ 🙂 Vertreter und Showbonbons kann diese Einstellung nur bekräftigen.

    Es braucht eine Weile, zu erkennen, dass Scheitern nicht nur menschlich ist, sondern dass nur eines hilft: Hilf dir selbst! Solange ich das in meinem Leben (und ich bin so aufgewachsen) beherzigt hatte, gelang es auch, es positiv zu bewältigen. Leider war das größte Scheitern an jenes unfreiwillige christlich-fundamentalistische Intermezzo geknüpft, so dass ich es als Reinfall meines Lebens bezeichnen muß! Und mich allgemein frage, welche Konsequenzen sich diese Theologie ans Bein bindet?
    Ich beziehe die Frage z.B. auf das Scheitern im Alltag, nur an dem, was sich nur mal eben so sporadisch vor meinen Augen auf dem Boden der ev. Kirche abspielt.
    Da wehren sich Eltern gegen pharmakologische Menschenversuche an ihren behinderten Kindern in kirchlichen Anstalten! (zur Ruhigstellung)
    Da suchen Menschen in Notsitiuationen den Planstellen-Theologen (Seelsorger) auf, weil sie mittellos sind und diese Kirche mit „kosteloser und unbürokratischer Hilfe“ wirbt , die sie überhaupt erst in die Situation hinein getrieben hat (Beratung, Delegation etc.) Und jener christliche Vertreter will in die eigene Tasche wirtschaften (Ich biete Ihnen…wie viel ist es Ihnen wert?…)
    Da bekommt die kirchliche Organisation, die u.a. sowohl eine ev. Hochschule als auch eine FHS betreibt, monatlich 4000€ (von den Eltern allein 1000€) für für die Betreuung einer magersüchtigen Jugendlichen. Und niemand achtet auf die „Aufpasser“ bzw. Wohngruppenleitung! Und wieder hat ein Jugendlicher die Chance auf einen Schulabschluß endgültig verpaßt…3 kleine Beispiel des inbegriffenen Scheiterns, ohne dass eine gute Lösung gefunden würde

    Theorie und Praxis meilenweit auseinander. Das bringen die Denominationen so mit sich. Das bringt die christliche Konstruktion so mit sich. Deshalb habe ich sie hinter mir gelassen. Denn sie sind nichts als Seifenblasen! In Verbindung mit dem von ihnen unterstützten gesellschaftlichen Wandel befinden wir uns in einer grandiosen Verdummung. …Wenn ich mir die aktuellesten Spiegel und Zeitexemplare durchlese über den Trend der Städte, über das „Wertbewußtsein“ der Bevölkerung und die deutsche Chancengleichheit, über die allein die Herkunft bestimmt, dann ist der Mammon perfekt! Mit Duldung ALLER…Kirchen, Christen und Denominationen!

    Von mir aus nennen Sie mich schwarzweiss oder aggressiv oder was Sie wollen! Es ist nicht zu übersehen, dass hier die Gewichtung ganz envogue auf Wohlstandstheologie liegt!

    Habe überhaupt keine Ambitionen ein Sympatheiträger zu sein! 🙂
    Form FOLGT Inhalt! (Alter Bauhaus-Spruch)

  16. Avatar von Mama-Loser
    Mama-Loser

    @ 5 (Theolounge)

    Zitat:
    „Krankheit wurde als von Gott gegebene Strafe angesehen. Wer krank war, musste also etwas Schlimmes verbrochen haben. “

    Und das wird bis heute einfach so übernommen und weiter praktiziert?
    Das ist nicht (mehr) mein Weltbild!

    Wer lange genug in die Krankheits-und Heilungsprozesse involviert ist, kommt zu anderen Erkenntnissen! Da bekommt „Sünde“ plötzlich eine ganz andere, abweichend von der Lehrmeinung, BE-DEUTUNG!
    Die sich dann doch mit dem, was die Weltseele dazu sagt, die Essenz der Religionen…und das ist nun mal auch „Schamanentum“ und abwertend: „Esoterik“ , deckt.
    http://dahlke.at/veroeffentlichungen/b57.php
    Mit meinen eigenen Krankheitssymbolen habe ich mich an mir selbst „versündigt“, indem ich viele Aspekte NICHT zum Leben bringen konnte (aus welchen Gründen auch immer!)
    (Ich befinde mich nun mal auf dem Boden des Religionsforschers J. Campbell. … bzw. in der Tradition der Wolfsfrau…auf dem Pfad dessen, was Matthew Fox spirituell heraus gearbeitet hat…das ist ein anderer Bogen als jener der Zungenbrecher und Umfaller, aber auch der Orthodoxie.)

    Ebenso, bei uns völlig unbekannt, Sigmund Freud’s forgotten diagnostic manual (ansonsten bin ich kein Fan von Psychoanalyse)
    und es lohnt die überlieferten biblischen Heilungsgesetze, die VIEL mit Schamanismus zu tun haben 🙂 (die REINER SCHAMANISMUS SIND!!!) , anzuschauen: in der Deckenmalerei der Kirche St. Martin in Zillis am Hinterrhein, einer romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert.
    Auf 153 Tafeln werden Leben und Heilungen Jesu erzählt, wobei nicht nur das Gesundwerden und Heilen, sondern auch Gesetzmäßigkeiten des Heilwerdens und Heilmachens sichtbar werden. (nach M. Kütemeyer, Oberärztin, Köln)
    Ganz WESENTLICH ist dabei, dass die „kranken Teile“ auch aus dem Munde ausfahren dürfen und durch die Hinterteile in die Introjekte aufnehmenden Schweine wieder hinein!…Also nichts mit Maulverbot!!! Medizin und Heilung wird so verstanden, dass dem „Kranken“ nichts gegeben wird (keine Medizin, die hinzugefügt wird), sondern dass etwas genommen wird!

    Ist mir schon klar, auf welchem „christlichen“ Boden ich mich mit meinem mehrfach und (gesitig) schwerbehinderten Kinde befunden habe! Aber es wär mir heute auch egal, wer da in welchem Gewand käme…und wer sich alles christlich oder sonstwie nennt…

    Lediglich die Prozessorientierte Psychologie (Mindell) geht auf die Prozesskonzepte des Alten Wissens ein!
    (unabhängig davon der Buchtipp Sobonfu Somé nochmals zur Erinnerung)

    Wieder zur Bischöfin! GESUND, die Ent-SCHEIDUNG!

    *Wer immer nur in den Himmel schaut, wird nie etwas auf der Erde entdecken!* afrik. Weisheit

    Mama-Loser
    (mein Name…immer dieses typische Rumreiten gewisser Repräsentanzen darauf…wäre mir nur noch wichtig, sofern er eine kabbalistische Bedeutung hätte :-)…ansonsten ist mir MEIN NAME einschließlich meiner Identität von jener Diktatur der Vater-Frommen ausgemerzt worden, im Überstülpen einer fremden Linie…Auch können diese Oberväter nicht verstehen, dass eine Mutter immer noch ihre Kinder vor fanatischen Internetidioten schütz, während sie selber sich schon längst aus den Beziehungen ausgeklinkt haben )

  17. @ Theolounge re 14

    Vielleicht haben Sie/sie auch nur Schwierigkeiten mit meiner assoziativen Rangehensweise bzw. mit der Gepflogenheit in Zusammenhängen zu denken (was schon vom Ansatz ein Schwarz-Weiss-Denken ausschließt)?

    Sorry..aber in dem zugeteilten Aschenblödelsegment, in welchem ich mich als kinderreiche Mutter dieser Tage bewege, lebe ich derart anachronistisch, jenseits von Konventionen und Mainstream, dass ich selbst mir nichts mehr unter Beweis stellen muß! :-), geschweige denn, dass ich irgend jemandem beweisen müßte, dass ich Beiträge schreiben kann, die es wert sind, ernst genommen zu werden! (Sie werden so ernst genommen, dass sie empfindlich die Neid-Debatte schüren! —> erster Zeit-Kommentar „endlichreisen, eine von denen, die euch die Kinder großzog http://kommentare.zeit.de/commentsection/url/2007/10/Titel-Die-Alten)

    Andererseits ist es noch nicht vorgekommen, dass man mir als einer solchen seltenen Wahnsinnigen, die einen derartigen Marathon heutzutage noch auf sich nimmt, einen roten Teppich ausgelegt , mich mit Kusshand empfangen oder auch nur ein Fünkchen von Respekt gezollt hätte! Am wenigsten noch in jener Szene, die mich in diese Situation einst getrieben hatte! Am wenigsten würdigen jene blümeranten Männer weibliche Aufopferung, für die es reine Selbstverständlichkeit ist! So wie für die PBC!…drum heute augfgepaßt bei CNN 15.00h. Da war viel Gift, viel Konkurrenz, viel Leistungsdruck..und keineswegs Weite, Güte, Heimat, Nächstenliebe….
    Dieser Dinge ist sich kaum jemand bewußt!

    ICH kann nur die Frauen warnen…wenigstens meine Töchter!

    Mama-Loser

  18. @Mama-Loser…
    Hallo,
    hab nichts gegen Ihre Kommentare im Prinzip, fand sie nur allzu scharf und ein wenig arg aggressiv. Ansonsten ist das ja nicht verkerhrt, dass Sie sich Ihre Gedanken machen. Es ging mir v.a. um den Ton…
    Das Schwarz-Weiß-Denken hatte ich darauf bezogen, dass es so schien, als würden Sie alle Christen über einen Kamm scheren. Aber das mag auch anders sein bei Ihnen, kam nur so rüber.
    Es ist auch okay, wenn Sie hier natürlich Ihre Erlebnisse mit einflechten, warum nicht. Jeder hat ja so seine Vergangenheit.
    Mit Herrn S. sind Sie sicher aneinander geraten, weil die Weltbilder (Patriarchat – Matriarchat) eben diametral auseinanderklaffen 😉

    Ein schönes Wochenende Ihnen ! Werde wohl erst Anfang der Woche wieder schreiben, bis dahin wohl die anderen Autoren eher…

  19. @ Theolounge und inhaltlich @ re: 4

    Vielen Dank nochmals für Ihre freundliche Zuwendung! Sie haben auch absolut recht, dass ich den Bogen schon rein quantitativ überspannt habe! Soll auch nicht so weiter gehen 🙂 Auch bin ich im richtigen Leben nicht halb so aggressiv wie es ab und an rüberkommen mag…war stets ein Feinsliebchen!

    Wie Sie sehen, gibt es selbst im Scheitern keine Chancengleichheit 🙂
    Oder würde eine Frau Käsmann und vierfache Mutter so leicht und locker von dannen ziehen können, wenn sie nicht gleichzeitig materiell so sicher aufgefangen werden würde?
    Sollen sich einige Herren einmal fragen, weshalb einige Frauen/ Mütter (die meisten!!) in schlechten Ehen zwangsläufig gefangen bleiben!

    Erst wenn das Christentum Geschlechtergleichheit praktizieren würde, würde ich mich ihm evtl. wieder zuwenden!
    Aber da das nicht vorgesehen ist, bleibt das ein frommer Wunsch!
    Ebenso meine Verhältnisse wieder herstellen, wie sie VOR der Ehe bestanden:
    ererbter Hausbesitz (inwischen an die Ausbildungen der Kinder verfrühstückt…5 Kinder = 5 EFH’s
    Beste Gesundheit und Kondition und Lebensfreude
    Kulturtechniken
    Studienabschlüsse und Zusatzausbildungen
    Verbeamtung auf Lebenszeit (auf „eigenen Wunsch“ unter christl. Druck ausgeschieden zugunsten der lieben Familie! und der „gottgewollten“ Rolle der Frau) mit Pensionsanspruch
    Heimat und Integration in soziale Netze
    Identitität, Wachstum, Freundschaften und Akzeptanz,
    Rekreation und Selbstbewußtsein…

    Kinder sind ihren Eltern nichts schuldig 🙂
    Aber Eltern sind zur Vor-Leistung verpflichtet! Und ihre Funktion währet lebenslang!
    Insofern stimmt das vermittelte Gottesbild gleich überhaupt nicht! 🙂

    Ganz schön lang, die Hypothekenlilste eines braven Kindes!

  20. @ ML:
    Hallo,
    danke 😉
    Tut mir leid, was Ihnen da widerfahren ist, da sind Sie wohl wirklich in die falschen christlichen Kreise gekommen.
    Für mich steht die Grundaussage des Christentums eigentlich für das Ende der Gesetzesreligion.
    Vielleicht können Sie das auf neue Weise leben, wenn sie sich mal von diesen Gedanken freimachen können, die Ihnen da scheinbar aufgezwungen werden. Wer jemandem rät, er möge aus dem Beamtenverhältnis ausscheiden, dessen Motive sind doch sehr zu hinterfragen.
    Das sieht eher so auch, als habe derjenige halt das Christentum benutzt, um die eigenen Interessen geschickt zu kaschieren.
    Denn das Christentum ist nicht rein männlich oder so. Es ist vielmehr das, wie es die Gläubigen leben: es ist also immer AUCH das, wie Menschen die Lehre Jesu auslegen -und vielleicht auch mißbrauchen für eigene Zwecke, politische, kriegerisch…etc….

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie da Ihren Weg finden können und es möglicherweise – falls Sie das wollen – auch schaffen, einen christlichen Glauben jenseits des Patriarchats zu finden.
    Denn Jesus hatte viele Frauen um sich, auch als Anhängerinnen. Und das war damals nicht Gang und Gebe, sondern eben etwas besonderes: Jesus wehrte sich gegen gewisse Schranken in den Köpfen der Menschen.
    Auch, dass eine Frau als erstes am Grab Jesu von seiner Auferstehung berichtet, widerspricht komplett dem Patriarchat: denn das Wort von Frauen hatte damals keinen Wert, vor allem keinen sehr glaubwürdigen.
    Wenn aber nun die Evanglisten dies so widergeben, dann heißt das wohl einerseits, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich eine Frau als erste diese Begegnung machte – denn es hätte in die Literatur viel besser gepaßt, dass sie ein Mann gemacht hätte (hätte man diese Passage erfunden, dann lieber mit einem Mann).
    Und es heißt zum anderen, dass sowohl im Umfeld Jesu als auch im frühchristlichen die Frauen durchaus einen hohen Rang innehatten.

    so, schönes Wochenende, bin jetzt dann weg…

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