Faschingskrapfen. Die unterschätzte Gefahr

Auch dieses Jahr zu Fasching dürften viele Menschen in Deutschland wieder eine böse Überraschung erleben.

Gerade Deutschland ist für dieses Missgeschick prädestiniert, da hier die Begriffe „Krapfen“ und „Karpfen“ sehr ähnlich klingen.

Und so wird es auch dieses Jahr wieder unzählige Menschen geben, die mit einem Karpfen in der Hand irgendwo in der Fußgängerzone im Faschingsgetümmel stehen und verschämt versuchen werden, den Karpfen schnell und von den anderen Menschen möglichst unbemerkt zu verzehren, um das eigene Missgeschick beim Kauf des Krapfens nicht publik zu machen.

Während der Missbrauchsbeauftragte der Selbsthilfegruppe „Krapfen-Vereinigung Deutschland e.v.“ darauf hinweist, dass die Dunkelziffer unerkannt bleibender Karpfen-Käufer schon seit Jahrzehnten viel höher sein dürfte, als landläufig angenommen, ist das Thema in der Politik leider immer noch nicht angekommen. Allerdings redeten die betroffenen Menschen aus Scham nur äußerst ungern über das, was ihnen an der Ladentheke passiert ist.

Rechtspopulistische Parteien jedoch haben das Thema längst aufgegriffen und fordern von der Bundesregierung, endlich Klarheit beim Krapfen-Kauf zu schaffen. Es könne ja nicht sein, dass man in aller Herren Länder sicher Krapfen kaufen könne, nur im sicheren Deutschland in dieser Hinsicht nach wie vor völlige Unsicherheit herrsche. Auf den üblichen Montagsdemos in Dresden (Karpfida) dürfte auch dieses Jahr wieder skandiert werden: „Nieder mit der Verwechslungsgefahr von Krapfen und Karpfen! Der Krapfen muss weg!“


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Kommentare

2 Kommentare zu „Faschingskrapfen. Die unterschätzte Gefahr“

  1. Hier in Berlin heißen sie „Pfannkuchen“. Und in Hamburg heißen sie „Berliner“. Und Pfannkuchen ist da etwas ganz Anderes. Da soll man nicht durcheinander kommen!

  2. Wie glücklich müsst ihr in dieser Hinsicht in Berlin sein! 😉

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