Fast jeder Mensch ist schon einmal mit übernatürlichen Phänomen in seinem Leben in Berührung gekommen. Bildung oder persönliche Beziehung zum Glauben spielen dabei keine Rolle. Meist sind dies Dinge über die Menschen nicht unbedingt gerne in der Öffentlichkeit sprechen. Es scheint einfach nicht mehr in unsere Welt zu passen, so dass es besser erscheint, solche Erfahrungen zu verdrängen.
Viele Menschen haben mir nachdem sie Vertrauen gefasst hatten, mir von solchen Dingen erzählt. Manche in privaten Gesprächen, manche in Seelsorgesprächen. Erst heute wieder am Telefon.
In diesem Artikel habe ich nicht die Absicht, diese Dinge für sie zu bewerten. Prüfen Sie selbst!
Grundsätzlich kann vielleicht nur gesagt werden, dass es drei Quellen von übersinnlichen Erfahrungen gibt.
1. der Mensch
2. Gott
3. Sein Gegenspieler
Die Unterscheidung dieser Quellen ist wichtig. Wenn das Erlebnis aus der göttlichen Quelle stammt, sollte man sich wahrscheinlich auf die Botschaft des Erlebnisses einlassen. In den anderen Fällen, ist vielleicht eher aktiver Widerstand bzw. das Nichtbefolgen von gedanklichen Anstössen aus solchen Erlebnissen angebracht.
Fragen sie sich beim Lesen also immer die Frage: Was ist was? Ist wirklich drinne, was es außen verspricht? Oder ist das ein Wolf im Schafspelz?
Hier eine Auswahl von Erlebnissen, die mir im Laufe der letzten 25 Jahre berichtet wurden:
1. Eine Frau leidet unter ihrem Mann und ist verzweifelt. Mitten in ihrer tiefsten Verzweiflung erscheint ihr ein Engel mit einer so liebevollen Ausstrahlung, wie sie dies noch nie vorher erlebt hat. Heute ist sie geschieden und lebt (als lieber Mensch und) als Messie.
2. Eine junge Erzieherin, ungläubig, erlebt, wie ein Mann durch die Wand in ihr Zimmer kommt. Sie hat Angst.
3. Ein junger Mann erzählt, wie er einmal den Teufel herausgefordert hat bestimmte Dinge in seinem Zimmer zu tun und ihn dann angerufen hat. Die Dinge geschehen tatsächlich auf übernatürliche Art und Weise. Dem jungen Mann wird innerlich kalt. Keine Decke kann ihn im Anschluss wärmen. Pure Angst ist in ihm.
4. Eine Moslemin berichtet von ihrem Vater, der einen Dschinn (Geist) rief und dem danach nichts mehr in seinem Leben so richtig gelingen wollte.
5. Einige Berichte kamen von Erlebnissen mit Wahrsagern, die in manchen Fällen erstaunlich genaue Voraussagen getroffen haben. Auch mit dramatischen Folgen: Todeszeitpunkte, negative Voraussagen wie zB. Kinderlosigkeit erfüllen sich buchstäblich.
6. Durch Gebet steht ein Mann, der dem Tod geweiht scheint, von seinem Krankenbett wieder auf.
Zum Schluß die Geschichte, die ich heute gehört habe:
Ein Frau erzählte ihrer Verwandten in der ehemaligen DDR immer wieder von Jesus. Schließlich nahm diese Jesus als ihren Herrn an. Weil es keine Gemeinde in der Nähe gibt, wird die Verwandte aber immer kühler im Glauben bis sie schließlich so erscheint als ob sie Jesus gar nicht mehr nachfolgen würde. Daraufhin betete die Frau lange für sie.
Schließlich stirbt die Verwandte aus der DDR eines Nachts. In derselben Nacht träumt meine Bekannte, ohne etwas vom Tod der Verwandten zu wissen, dass Jesus zu ihrer Verwandten ins Zimmer gekommen ist und sie zu sich geholt hat. Soweit diese Geschichte.
In Römer 8 sagt Gott, dass uns weder Engel noch Tod noch sonst ihrgendeine Bedrängnis von seiner Liebe scheiden können. Obwohl die oben geschilderten Erlebnisse zum Teil recht spektakulär klingen, scheint mir dies das eigentliche Prüfkriterium zu sein:
Führt uns das Erlebnis in eine tiefere Liebesbeziehung zu Gott und wird dadurch der Name Jesu verherrlicht.
Wenn Sie Zweifel haben, ob das so ist, dann sprechen sie lieber mit einem erfahrenen Seelsorger.
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Bild: pixelio.de; chocolat01



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