Zwischen zwei Lichtern

Die Musik hängt noch in meinen Ohren,
wie ein Lachen, das nicht mitkommen konnte.

Ich gehe.
Nicht weg –
nur weiter.

Hinter mir:
ein Abend, der schon wusste, wie er sein will,
warm, laut, vertraut.
Menschen, die bleiben könnten.

Vor mir:
ein Abend, der erst noch atmen lernen muss,
vorsichtig, tastend,
ein Versprechen ohne Beweis.

Und ich dazwischen.

Mit halbvollem Herzen
und halbleeren Händen.

Ich trage noch das Leuchten des einen
in die Dämmerung des anderen,
wie ein Fremder,
der zwei Sprachen spricht
und doch keine ganz.

Vielleicht bin ich heute kein Zuhause,
sondern eine Brücke.

Und vielleicht reicht das.


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