
Manche Menschen mögen Milch.
Andere bekommen davon Blähungen,
emotional wie körperlich.
Ein Glas kalte Milch –
für den einen Kindheit, für den anderen Albtraum im Magen.
Milch im Kaffee?
Lebenselixier!, rufen die einen.
Sakrileg!, schreien die Puristen.
Dann gibt es Hafermilch,
die aussieht wie Milch,
sich aber benimmt wie ein Hipster auf Diät.
Laktoseintoleranz
klingt wie ein Diplom,
aber man bekommt dafür nur Durchfall statt Respekt.
In der Werbung springt eine glückliche Kuh über Blumenwiesen.
In Wirklichkeit fragt sie sich:
Warum trinken die Menschen eigentlich meine Muttermilch?
Früher gab’s Milch mit Kakao.
Heute gibt’s Barista Edition mit Mandeln, kalt gepresst und ideologisch korrekt.
Und doch –
steht irgendwo ein Kühlschrank,
öffnet ihn jemand verschlafen,
und greift zur Milch.
Weil manche Menschen einfach Milch mögen.
Trotz allem.



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