
Blätter fallen von den Bäumen,
vielfach Wege und Plätze säumen.
Der Sommer ist bereits vergangen
und der Herbst hat angefangen.
Manchmal befällt uns Wehmut,
denn das üppige Grün fanden wir gut.
Die Natur geht den Lauf der Welt,
so wie es sich seit der Schöpfung verhält.
Im melancholischen Vergehen
ist schon unscheinbar Neues zu sehen!
Eine winzige Knospe reift winzig heran
und sprießt mit Kraft, so gut sie kann.
Bald kündigt sich der Frühling an,
aufkeimende Hoffnung bricht sich Bahn.
Die Jahreszeiten zeigen in deutlicher Weise:
Wir befinden uns auf einer zeitlichen Reise.
Der Mensch ist Teil des Vergänglichen,
doch nicht unter dem Fluch des Vergeblichen!
Wie nach dem Winter Totgeglaubtes erwacht,
so erwarten wir Neues, von Gott erdacht.
Der Tod wird Durchbruch zum neuen Leben.
Glaube und Wille sind jedem mitgegeben,
damit wir uns entscheiden für die Herrlichkeit:
Bei Gott in Freud oder ohne Gott im Leid,
ewiglich!
Der Glaube an Christus errettet: 1.Thess.4,13-14
Ingolf Braun



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