
Ein Fleck, klein, fast unsichtbar,
bleibt haften auf der Seele,
nicht von Farben gezeichnet,
doch spürbar wie ein Stein im Schuh.
Unbemerkt, doch allgegenwärtig,
ein stummer Zeuge,
der schweigend auf die Lücken weist,
die wir nicht sehen wollen.
Wir kehren, wischen, vertuschen,
doch er bleibt,
ein hartnäckiges Geheimnis,
das sich nicht abwaschen lässt.
Nicht der Fleck, sondern das Auge,
das ihn erblickt,
wird gereinigt,
wenn wir endlich hinsehen.



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