Das aktuelle Versagen der Ampelkoalition beim Russischen Angriffskrieg

In der schwersten Krise Europas seit 1945 zeigt die deutsche Bundesregierung eine erschreckende Inkompetenz und Kleinlichkeit, die sie in die Geschichtsbücher als Mahnmal des Versagens einzutragen droht. Der jüngste Beschluss, die finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine drastisch zu kürzen, ist ein Affront gegen die Werte, auf denen die Europäische Union basiert und ein gefährlicher Präzedenzfall für die Stabilität und Sicherheit des Kontinents.

Angesichts der Tatsache, dass sich die Ukraine tapfer gegen die brutale russische Aggression verteidigt, sendet Deutschland das fatale Signal, dass der Schutz europäischer Freiheit und Demokratie einer strikten Haushaltsdisziplin untergeordnet wird. Diese Entscheidung, die offensichtlich von Finanzminister Christian Lindner und Kanzler Olaf Scholz getragen wird, zeigt eine erschreckende Kurzsichtigkeit und Ignoranz gegenüber den geopolitischen Realitäten.

Die derzeitige Regierung riskiert nicht nur, die Ukraine zu verraten, sondern auch die Sicherheit Deutschlands selbst zu gefährden. Jede Verzögerung oder Kürzung der Unterstützung schwächt die ukrainische Verteidigung und stärkt den russischen Aggressor, der unmissverständlich klargemacht hat, dass seine imperialistischen Ambitionen nicht an den Grenzen der Ukraine haltmachen. Ein Erfolg Russlands würde nicht nur die Demokratie in der Ukraine zerstören, sondern auch die Sicherheit in ganz Europa untergraben.

Es ist eine historische Ironie, dass ausgerechnet Deutschland, das Land, das so viel durch den Zweiten Weltkrieg gelernt haben sollte, nun durch bürokratische Engstirnigkeit und politische Feigheit die Prinzipien von Freiheit und Selbstbestimmung im Stich lässt. Wenn die Ampelkoalition nicht sofort ihren Kurs korrigiert und die notwendige Unterstützung für die Ukraine bereitstellt, wird sie als jene Regierung in die Geschichte eingehen, die durch ihr Versagen den Beginn einer neuen Ära der Instabilität und Gewalt in Europa markierte.

Jetzt ist nicht die Zeit für Kleinmut, sondern für Mut und Entschlossenheit. Es ist die Pflicht der Bundesregierung, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die Ukraine und damit Europa zu schützen – bevor es zu spät ist.

Quelle ZEIT ONLINE


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