Annalena Baerbock in Südkorea

Ein paar Kommentare zur Berichterstattung im Folgenden.

Deutschland strebe eine umfassende Partnerschaft mit Südkorea an, sagt die Außenministerin in Seoul. Neben wirtschaftlichen Aspekten gehörten dazu Sicherheitsfragen.

Quelle ZEIT ONLINE

Das klingt vielversprechend.

So wie andere Nationen für die Sicherheit in Europa einstünden, müsse man die „Sorgen und Nöte hier in der Region ernst nehmen“

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Deutschland ist Meister darin, sich äußerst besorgt zu geben – ganz besonders möglicherweise auch deswegen, weil verbale Sorge so preiswert ist.

Deutschland werde sich an der Überwachung der Sanktionen gegen Nordkorea beteiligen. Konkret werde Deutschland 2024 ein Marineschiff in die Region senden, um die Einhaltung der Maßnahmen zu beobachten. 

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Ob es sich hierbei um das Segelschulschiff Gorch Fock der Bundeswehr handelt, ist nicht bekannt.

Die Denuklearisierung sei weiter das Ziel der südkoreanischen Politik. Auch dafür sei die Unterstützung Deutschlands erforderlich.

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Ja, wenn Deutschland irgendeinem Land sagt, jetzt ist aber gut mit der nuklearen Aufrüstung, dann hören die Länder ja sofort auf damit. Vielleicht deswegen, weil sich Deutschland ansonsten sehr besorgt zeigt. Das möchten viele Länder vermeiden.

In Seoul bekräftigte Baerbock zudem ihre Kritik an der chinesischen Politik. China habe sich in den vergangenen Jahren „deutlich verändert“ und arbeite, „gerade mit Blick auf die regelbasierte internationale Ordnung“ daran, „seine eigenen Regeln zu schaffen“, sagte die Ministerin.

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Das ist in der Tat recht unangenehm für die regelbasierte Welt. Aber ob sich China in dieser Hinsicht verändert hat? War es nicht schon lange so? Und wollten beispielsweise die Deutschen dies nur einfach nicht gesehen haben, der lieben Wirtschaft zuliebe?

Deshalb müsse mit Blick auf die wirtschaftliche Sicherheit eine Risikominderung erfolgen, und da könne Deutschland auch „viel von zum Beispiel Südkorea lernen, das eine wirtschaftliche Sicherheitsstrategie auch für sich definiert hat“.

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Ja, Deutschland könnte sich beispielsweise überlegen, ob es ganze Werften an China verkauft. Nur so ein Gedanke. Aber, ach was, die Wirtschaft, die Wirtschaft!


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Annalena Baerbock in Südkorea“

  1. Avatar von Friedensforscher
    Friedensforscher

    Ich hoffe, sie erklärt da nicht wieder irgendjemanden den Krieg. Nordkorea zum Beispiel.

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