Der Ölpreisdeckel macht das Regime Putin nervös

Dass der Ölpreisdeckel der EU, der ab Montag gelten soll, um dem Regime Putins nach und nach die finanziellen Mittel zur Finanzierung des russischen völkerrechtswidrigen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu entziehen, Moskau ganz und gar nicht kalt lässt, kann man schön an der äußerst nervösen Reaktion des Krems beobachten.

Denn wenn Putins Regime das Geld ausgeht, dürfte er sich selber auch nicht mehr an der Macht halten können. Kein Geld, keine Macht. Zumindest dürfte das in Russland so sein.

Russland will Ölpreisdeckel nicht akzeptieren

Russland will sich nach dem vereinbarten Ölpreisdeckel konkreten Schritte weiter offen halten. „Wir werden diese Deckelung nicht akzeptieren“, teilte der Sprecher von Präsident Wladimir Putin, Dmitri Peskow, mit.

Russland sei auf den Preisdeckel vorbereitet, werde die Situation nun rasch analysieren und sich dann zu konkreten Schritten äußern.

Quelle ZEIT ONLINE

Putin könnte ja mal eine Protestnote nach Brüssel schicken, oder vielleicht gleich Herrn Lawrow persönlich, sofern der überhaupt noch in der EU einreisen darf – vermutlich darf er nicht mehr.

Aus Brüssel würde dann wohl schnell eine Protestnote zurückkommen mit der Aufforderung, dass Putin und seine Entourage sich bitte schnellstmöglich zum internationalen Gerichtshof nach Den Haag begeben mögen.

Derzeit liegt der Ölpreisdeckel erstmal bei 60 € pro Barrel Erdöl. Aber, ist er erstmal eingeführt, kann er natürlich noch sinken. Damit dürfte auch die Laune im Kreml sinken bis in den tiefsten Keller. Und die Freunde Putins, sofern er welche hat, dürften doch zu einer recht überschaubaren Zahl zusammenschrumpfen. Und ohne Freunde lebt es sich im Kreml so sicher nicht. Putin bekommt nun das Weihnachtsfest, das er sich selber mit seinem Kriegsbeginn am 24. Februar organisiert hat.

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