Getreidekorridore – das russische Militär dürfe die aber nicht ausnutzen

In der Türkei gab es Verhandlungen, damit die ukrainischen Getreidelieferungen endlich nicht mehr vom russischen Militär blockiert werden, sondern Schiffe mit Getreide aus der Ukraine endlich die Häfen verlassen können, um die drohende weltweite Hungersnot in besonders armen Ländern zu mildern oder abzuwenden.

Es soll offensichtlich ausgewiesene Korridore im Meer geben, die frei von ukrainischen Seeminen sind, welche vor der ukrainischen Küste verteilt worden sind, um russische Kriegsschiffe von weiteren Angriffen abzuhalten.

Russland dürfe diese Korridore aber bitte nicht ausnutzen, um mit seiner Kriegsmarine nun weitere Küstenregionen der Ukraine anzugreifen.

Da Russland in den letzten Monaten alles andere als vertrauenswürdig war, dürfte an dieser Stelle nun auch die Krux liegen. Man hört zwar vorsichtigen Optimismus von den Verhandlungen, aber aufgrund der russischen Wortbrüchigkeit der letzten Monate sind die Prognosen wohl doch eher düster.

UN-Generalsekretär Guterres jedoch hat endlich ein bisschen Hoffnung. „Ein bisschen“ ist hier das korrekte Wort. Denn mehr Hoffnung ist wohl völlig unrealistisch. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Auch im russischen Angriffskrieg. Aber sie stirbt.


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Kommentare

4 Kommentare zu „Getreidekorridore – das russische Militär dürfe die aber nicht ausnutzen“

  1. Avatar von klimaleugner
    klimaleugner

    Mit etwas Glück ist diese Vereinbarung ein erster Schritt zu einer weitergehenden Verständigung zwischen den beiden Kriegsparteien. Die Sinnlosigkeit dieses verdammten Bruderkrieges sollte allen Beteiligten mittlerweile offenbar sein.

  2. Die Sinnlosigkeit sollte vor allem dem Aggressor, Russland, bewusst sein. Der Aggressor sollte sich komplett aus dem Land zurückziehen, welches ihm nicht gehört, und vollumfänglich Reparationszahlungen leisten. So könnte auf Dauer Frieden entstehen. Anders nicht.

  3. Avatar von klimaleugner
    klimaleugner

    Wenn das die Bedingung für den Frieden ist, wird es die nächsten 20 Jahre keinen Frieden geben.

  4. Das ist wohl leider die Realität.

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