Gasknappheit und große Gewinne für Russland. Wie man das ändern könnte.

Russland hat seit einem Jahr in Deutschland die Gaszufuhr reduziert, mittlerweile sogar insgesamt für viele Länder der EU. Es verkauft nun weniger Erdgas für mehr Geld. Insgesamt hat Russland dadurch im Vergleich mehr verdient als bisher.

Was kann man tun?

Die Antwort wäre eine Nachfragemonopol oder Nachfrageoligopol. Die Abnehmerländer müssten sich untereinander so absprechen, dass sie Erdgas und auch andere russische Rohstoffe nur zu einem maximal festgelegten Höchstpreis abnehmen.

Eine solche Absprache könnte auch für Länder, die aktuell auf günstige russische Rohstoffe schielen und erstmal bei derartigen Absprachen nicht mitmachen wollen, interessant werden, weil sie dadurch, wenn sie hier mitziehen würden, dann dauerhaft günstige Preise erzielen könnten.

Denn ein Verkäufer möchte seine Ware verkaufen. Kann er sie nicht verkaufen, ist der auch kein Verkäufer mehr. Also muss er im Preis runtergehen.

Gemeinsam könnte man also die Preise für die russischen Rohstoffe massiv drücken. Und das würde letztlich allen Abnehmerländern nützen, unabhängig davon, wie sie zu Russlands völkerrechtswidrigem Angriffskrieg auf die Ukraine stehen.


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Gasknappheit und große Gewinne für Russland. Wie man das ändern könnte.“

  1. Avatar von klimaleugner
    klimaleugner

    Der alberne Boykott russischen Gas und russischen Erdöls hat die Preise erst so hoch getrieben, wie sie heute sind. Statt diese existentiellen Rohstoffe günstig von den Russen zu kaufen, kaufen wir das russische Öl teuer von Zwischenhändlern wie Indien.
    Dahinter steckt zweierlei: Zunächst verdienen die Amerikaner daran, wenn sie teures Flüssiggas nach Deutschland verkaufen, während sie von den Boykotts völlig unbetroffen sind. Dann spielt auch auch die Ideologie der früheren Friedensbewegten eine Rolle. Damals dachten sie, man könnte auf Waffen verzichten und Kriege durch Handelsmaßnahmen vermeiden. Das waren dieselben Leute, denen heute die Waffenlieferungen an die Ukraine nicht schnell genug gehen können.

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