Gestern Abend konnte man im Heute-Journal im ZDF mitbekommen, dass die drei Parteien in Deutschland, SPD, FDP und die Grünen, die gerade darüber sondieren, ob sie vielleicht eine Regierung zusammenbekommen, ihre Sondierungsgespräche bis morgens um 5 Uhr geführt hatten.
Vor gar nicht allzu langer Zeit, nämlich zu Ostern, hatte die aktuelle Regierung auch bis in die Früh beraten, damals über Maßnahmen gegen die Pandemie, herausgekommen war ein fehlerhaftes Ergebnis. Die aktuelle Regierung meinte damals, man habe daraus gelernt und wolle künftig nicht mehr bis zum Umfallen diskutieren, sondern eine Diskussion dann einfach am nächsten Tag fortsetzen.
Das hat die potentiell neue Regierung offensichtlich noch nicht gelernt. Möglicherweise gilt es in der Politik als heldenhaft, mit möglichst wenig Schlaf auszukommen, mit weniger Schlaf als die anderen. Und wer zuerst einlöst, hat eben Pech gehabt.
Trotzdem wäre auch für die potentiell neue Regierung sicherlich der Gedanke sinnvoll, ausgeruht über Themen zu diskutieren. Morgens um 5 Uhr nach einer durchgemachten Nacht dürfte das nicht der Fall sein.



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