Warum nicht alles egal ist

Dass wir Menschen überhaupt Interesse daran haben, irgendetwas zu tun und dass wir überhaupt irgendetwas tun, dürfte daran liegen, dass wir Menschen Präferenzen haben, Vorlieben.

Hätten wir keine Präferenzen, würden wir uns einfach irgendwo in eine Ecke setzen und einschlafen. Es wäre uns dann alles egal.

Drum ist zu vermuten, dass christlich gedacht derjenige, der das Universum in Existenz hat kommen lassen, also Gott, auch Präferenzen hat.

Denn er hat kein Universum geschaffen, in dem sich die Energie ausgeglichen hat, was ja zur Folge hätte, dass hier überhaupt nichts los wäre, sondern das Universum sich im Stillstand befände. Sondern Gott hat vermutlich auch Präferenzen und findet die einen Sachen gut, die anderen nicht so gut, er will das eine, das andere aber nicht. Und so hat er Wesen in Existenz kommen lassen, die ebenfalls Präferenzen haben.

Deswegen ist nicht alles egal. Der Urgrund allen Seins, Gott, hat uns Präferenzen mit auf unseren Lebensweg gegeben, die dazu führen, dass wir überhaupt handeln wollen. Daraus lässt sich wohl ableiten, dass wir Menschen auch handeln sollen in dieser Welt und uns aus ihr nicht heraus halten sollen.


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Warum nicht alles egal ist“

  1. Fisch: „Gott hat vermutlich auch Präferenzen und findet die einen Sachen gut, die anderen nicht so gut, er will das eine, das andere aber nicht.“

    Deiner Skizze nach könnte keine Aufführung stattfinden: Der
    Creator würde so das Spiel bereits zerstören, bevor es beginnt.

    Der Regisseur ist nicht Teil des Spiels.
    Der Regisseur steht über den Figuren.

    Er steckt nicht (unbewußt) im Drama
    mit drin, wie all die vielen Spieler.

    Die Energie der Dualität erst, liefert die Spannung.

    Das Schwarze ist… als Spiel-Element,
    genauso unverzichtbar, wie das Weiß.

    „…ein Teil von jener Kraft,
    die stets das Böse will
    und stets das Gute schafft.“

    🔵

    Johann Wolfgang von Goethe:

    Das Gleiche läßt uns in Ruhe,
    aber der Widerspruch ist es,
    der uns produktiv macht.

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