Kontakt-Nachverfolgung in der Pandemie

In Deutschland konnte man die Kontakte von infizierten Personen lange Zeit aufgrund der hohen Neuinfektionen nicht mehr nachvollziehen und kann es vielerorts momentan möglicherweise immer noch nicht.

Oder genauer gesagt, nicht aufgrund der hohen Neuinfektionen, sondern weil die Gesundheitsämter unterbesetzt sind und manche von ihnen, wenn sie ganz modern ausgestattet sind, vielleicht ein Faxgerät besitzen, wenn sie nicht ganz so modern ausgestattet sind, vielleicht zumindest ein Morsegerät. In den anderen Gesundheitsämtern steht immerhin ein modernes graues Posttelefon mit Wahlscheibe, eine Art der Digitalisierung.

Dabei hätte man ja eigentlich die Corona-Warn-App, programmiert für über 60 Millionen Euro, die man aber irgendwie nicht effizient eingesetzt hat bisher, sondern rein freiwillig.

Das könnte sich ändern, wenn tatsächlich bei dem Virus derartige Mutanten auftreten, auf die die aktuellen Impfstoffe nicht mehr reagieren. Spätestens dann müsste es auf einmal ziemlich schnell gehen, um infizierte Personen in Quarantäne schicken zu können und die Kontakte, die sie hatten, augenblicklich zu informieren, damit sie ebenfalls in Quarantäne gehen.

Das Virus ist schnell, die Menschen sind möglicherweise schneller, wenn sie es richtig anpacken. Bisher sind sie in Deutschland und der EU aber langsamer, als ein winziges Virus, das noch nicht einmal lebt und keinerlei Verstand besitzt.

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