Jetzt, wo Trump das Weiße Haus und die Welt nicht mehr unsicher macht und nicht mehr täglich irgendeinen krassen Tweet raushaut, gibt es nur noch ein Thema in den Medien, die Pandemie.
Übrigens auch ungewöhnlich, dass die Medien nun fast schon ein Jahr dieses Thema immer wieder bedienen, ist doch normalerweise die Aufmerksamkeitsspanne der Medien nur ein paar Wochen lang. Dies macht aber deutlich, dass das Virus nach wie vor zentrales Thema ist.
Diese Erkenntnis könnte eine Handreichung für all diejenigen Menschen sein, die glauben, die Medien verbreiteten angeblich nur Fake News. Wäre das nämlich tatsächlich so, dann hätten sich die Medien schon längst ein viel interessanteres Thema gesucht, anstatt sich seit fast einem Jahr nun an dem Thema Pandemie abzuarbeiten. Will heißen, die Pandemie verschwindet nicht dadurch, dass man nicht an sie glaubt, sondern nur dadurch, dass man sie wirksam bekämpft und ihr Einhalt gebietet. So verlockend es auch erscheinen mag, einfach nicht an sie zu glauben. Denn selbst die Welt um den Vogel Strauß herum, der seinen Kopf in den Sand steckt, verschwindet ja nicht. Die Welt ist nicht so, wie wir es gerne hätten oder wie wir glauben, sondern sie ist, wie sie ist. Unabhängig davon, ob wir das realisieren. Der Wirklichkeit ist es egal, ob wir an sie glauben. Wir können jeden Tag mit dem Kopf gegen die Wand rennen, weil wir glauben, dort sei keine Wand. Wehtun tut das nur uns selber, nicht der Wirklichkeit.



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