In der Tat ist es schwer zu sagen, was Jesus heute machen, tun oder sagen würde. Oder wo er vielleicht wohnen würde.
Jesus hat in Bezug auf Krankheit zumindest den sogenannten Tun-Ergehen-Zusammenhang aufgelöst. Bis dato glaubte man, wenn jemand krank war, liege das daran, dass er irgendeine Sünde begangen habe. Jesus machte deutlich, dass das nicht so ist.
Insofern hat er Menschen allein schon dadurch gesund gemacht, dass er sie wieder in die Gesellschaft hinein geholt hat, weil er sie von der vermeintlichen Schuld der Sünde freigesprochen hat.
Dies könnte dann durchaus neben den psychischen positiven Folgen auch positive körperliche Folgen gehabt haben.
Das Thema Impfung war damals natürlich keines. So, wie es zu Jesu Zeiten noch keine Fernseher und keine Autos gab, gab es auch keine Impfungen.
Aus Sicht christlicher Ethik könnte man allerdings so argumentieren, dass man mit seinen Mitmenschen verantwortungsvoll umgehen muss, weil sich in jedem Menschen gewissermaßen ein Ebenbild Gottes zeigt. In der Genesis wird ja der Gedanke formuliert, dass der Mensch zum Ebenbild Gottes geschaffen worden sei.
Daraus könnte man ableiten, dass es verantwortungsvoll sei, sich selbst impfen zu lassen, um zum einen sich selbst zu schützen, zum anderen auch seine Mitmenschen.



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