Die Wunder im Kleinen

Über Gottes Schöpfung kann man im Großen nur staunen, sofern man sie überhaupt als Mensch erfassen kann.

Aber auch im Kleinen, bei kleinsten Lebewesen, ist das Wunder der Schöpfung nach wie vor und immer wieder neu völlig erstaunlich. Und wenn es sich nur um kleine Fliege handelt.

Eine von diesen Fliegen hatte sich übrigens in meine Currysauce gesetzt, ich schenkte ihr aber ihr Leben, indem ich sie vorsichtig mit dem Messer auf den Tisch setzte, wo sie dann etwas verdutzt längere Zeit umherkroch, weil die Flügel verklebt waren. Tja, hätte man sich ja mal vorher überlegen können, bevor man da in einer fremden Currysauce landet. Ts,ts, diese Fliegen, völlig unreflektiert.

Irgendwann scheinen die Flügel dieser Fliege dann aber wieder funktioniert zu haben. Ist natürlich nett von mir, so eine kleine Fliege zu verschonen, während ich eine große Currywurst esse, welche ja auch möglicherweise tierischen Ursprungs sein könnte. Aber egal. Die Fliege dürfte sich gefreut haben, sofern Freude unter Fliegen ein gängiges Prinzip ist.


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Kommentare

8 Kommentare zu „Die Wunder im Kleinen“

  1. @ „Eine von diesen Fliegen … ich schenkte ihr aber ihr Leben“

    Bei allem, was ich dir sonst zutraue, du…
    kannst keiner Fliege das Leben schenken.

    Du kannst einer Fliege das Leben
    rauben, es ihr aber nicht schenken.

    🦋

  2. 😅

  3. War nicht witzig gemeint.

    In deinem Satz steckt das kollektiv in uns immer noch (meist unbewußte) Denken: Was wir nicht roden, ausbeuten oder töten, existiert von „unseren“ Gnaden.

  4. Ja, hatte ich aber bewusst überspitzt dargestellt

  5. Liegt wohl daran, daß wir die Aufforderung: „Macht euch die Erde untertan“ wörtlich genommen haben. Allmählich sollten wir so reif sein, erkennen zu können, daß wir nicht – wie ein Kleinkind – tun können, was wir wollen.

    Wir müssen Verantwortung
    für unser Tun übernehmen.

  6. Sich die Erde untertan machen ist biblisch ja auch im Sinne eines guten Königs gemeint, nicht im Sinne von Ausbeutung

  7. Wie der Satz „gemeint war“, ist sekundär.
    Primär ist…, wie er verstanden wurde.

  8. Wie jemand einen Satz versteht, hat man nicht in der Hand

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