Intervallfasten. Bringt das was?

Nun bin ich nicht dick, aber fast wir alle haben ja meistens ein paar Pfunde zuviel.

Zwei Ernährungsumstellungen bzw Diäten hatte ich in meinem Leben gemacht, und sie haben beide funktioniert.

Das eine nennt man „schlank im Schlaf“ und ist im Grunde eine Ernährungsumstellung, keine Diät. Morgens darf man nur Kohlenhydrate zu sich nehmen, aber kein Eiweiß, mittags darf man alles essen, abends nur Eiweiß, aber keine Kohlenhydrate. Diese Ernährungsumstellung funktioniert einwandfrei und man hat praktisch nie Hunger, man hat nur irgendwann keine Lust mehr darauf, sich in dieser Art und Weise zu ernähren. So ging es mir zumindest.

Diese Art der Ernährung kann allerdings offensichtlich die Nieren auch belasten, so las ich es in einem entsprechenden Buch zu dieser Methode.

Das Andere war Kalorienzählen mit einer App. Es funktioniert auch einwandfrei, ist aber aufwändig, anstrengend und lästig und man hat durchaus manchmal Hunger, weil man ja nur soviel essen darf, wie der Körper theoretisch verbrauchen darf. Auch diese Ernährungsumstellung oder Diät ist auf Dauer etwas langweilig und anstrengend, so empfand ich es zumindest.

Derzeit teste ich das Intervallfasten. 8 Stunden lang darf man essen, was man möchte, sogar auch Schokolade. Man darf so essen, dass man satt ist, es sollte allerdings natürlich nicht in Völlerei ausarten. 16 Stunden lang isst man dann nichts und trinkt auch seinen Kaffee ohne Milch, nur Kaffee und vielleicht noch Süßstoff.

Beim Intervallfasten könnte ich mir bisher vorstellen, es auch dauerhaft so beizubehalten.

Warum? Weil es für mich überhaupt keinen Stress bedeutet. Ich esse abends um 18 Uhr beispielsweise Abendessen und kann dann am nächsten Tag um 10 Uhr wieder essen. Oder man hört abends um 20 Uhr mit dem Essen auf und dann geht es am nächsten Tag eben um 12 Uhr mittags weiter. Über Nacht geht der Insulinspiegel runter und der Körper verbraucht zum einen das, was er gegessen hat, zum anderen greift er auf die Fettreserven in den Fettzellen zurück. Weil der Insulinspiegel auch morgens dann relativ weit unten ist, so verstehe ich es, hat man eigentlich auch keinen Hunger. Das heißt, es macht für mich überhaupt keine Probleme, erst gegen 10 Uhr oder 12 Uhr zu essen. Und danach kann ich ja wieder acht Stunden lang essen.

Insofern scheint mir das Intervallfasten momentan als diejenige Möglichkeit, die bequem und einfach auch dauerhaft umsetzbar ist. Klar, für Kinder ist sowas nichts, die brauchen mehrere Mahlzeiten am Tag, aber für Erwachsene sollte das unproblematisch möglich sein.

Wozu aber sollte man eigentlich auf ein vernünftiges Gewicht achten? Nach meinem Kenntnisstand ist es so, dass Übergewicht die Entstehung von Entzündungen im Körper begünstigt und die Wahrscheinlichkeit erhöht, an schweren Krankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Und das müsste ja nicht sein.

Insofern macht es Sinn, beispielsweise über das Intervallfasten einmal nachzudenken. Ach ja, und man sollte sich parallel dazu natürlich auch viel bewegen. Bewegung ist ebenfalls für die Gesundheit wichtig.

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