Auf dem Titelbild sieht man Salzkörner auf einem Tisch mit Schattenwurf.
Die heutige Predigt ging um das Salz der Erde.
„Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten.“
Mit 5,13
Die Christen sollen das Salz für die Erde sein. Damit ist gemeint, sie sollen so leben, dass sie die Gesellschaft im positiven Sinne würzen. Indem sie anderen Menschen Hoffnung geben, die Hoffnung, die im Evangelium steckt. Damit ist z.b. gemeint, dass es nach dem Leben noch ein Leben bei Gott gibt. Und damit ist gemeint, dass jeder Mensch für Gott unendlich wichtig ist. Jeder Mensch ist von Gott gewollt und geliebt. Und Gott ist ein gnädiger und liebevoller Gott, der Fehler vergibt und einen dennoch annimmt. So zeigte er sich nämlich in Jesus.
Christen sollen auch in der Hinsicht die Würze bzw das Salz für die Erde sein, indem sie entsprechend der christlichen Ethik leben, um ein Vorbild in der Welt sein zu können.
Die christliche Ethik lässt sich gebündelt wiedergeben in dem sogenannten „Doppelgebot der Liebe“:
Liebe Gott von ganzem Herzen und deine Mitmenschen, wie dich selbst.
Gottesliebe, Nächstenliebe, Selbstannahme. Ergänzt wird das Ganze noch um Jesu Gebot der Feindesliebe. Ja, auch seine Feinde soll man lieben. Der Clou dabei: es sind dann irgendwann keine Feinde mehr.
Wie soll man aber im Sinne Jesu leben? Lesen Sie das Ganze etwas ausführlicher hier in der Bergpredigt im Matthäusevangelium, Kapitel 5 bis 7.



Schreibe einen Kommentar