Iss was. Klick. Fertig.

Mal ehrlich: Kalorien-Apps sind wie strenge Tanten auf Familienfeiern. Sie wollen alles ganz genau wissen. Wie viele Gramm Haferflocken? Mit welchem Fettanteil? Und war das wirklich nur ein Stück Kuchen? Nach drei Tagen Abwiegen, Barcode-Scannen und schlechtem Gewissen landet die App im Ordner „Sonstiges“, gleich neben der Meditations-App, die man auch nie öffnet.

eat.monsta.one macht es anders. Hier wird nicht gezählt, sondern gelegt. Dein Tag wird zu einem bunten Mosaik aus Essens-Kacheln, und am Ende siehst du auf einen Blick, ob dein Tag eher Gemüsebeet oder Süßwarenregal war.

Was diese App besonders macht

40 Kacheln für alles, was auf den Teller kommt. Je zehn Symbole für Frühstück, Mittagessen, Snacks und Abendessen, vom Müsli über die Pasta bis zum Feierabendbier. Die Kacheln sind Bausteine: Nudeln plus Gemüse plus Fisch, und schon ist das Mittagessen dokumentiert. Ohne Waage, ohne Tabelle und ohne Taschenrechner.

Eine Ampel nach der Ernährungspyramide. Jede Kachel hat ihre Stufe in der Pyramide, von „reichlich“ (Obst, Gemüse) bis „selten“ (Schokolade, Pommes und Co.). Daraus färbt sich jede Mahlzeit ein, und am Ende auch der ganze Tag: grün für ausgewogen, gelb für okay, orange für mäßig, rot für „Na ja, morgen ist auch noch ein Tag“. Nach welchen Regeln bewertet wird, kannst du jederzeit nachlesen.

Essen, das man hört. Wenn du einen Apfel einträgst, erklingt ein fröhlicher Dur-Akkord. Bei einer Tafel Schokolade kommt ein tiefes, leicht vorwurfsvolles „Oh-oh“. Ja, deine App hat jetzt eine Meinung zu deinem Snack. Wer das nicht hören will, schaltet die Töne einfach aus. Wer es lustig findet, wählt zwischen Glöckchen, Marimba, Harfe, 8-Bit und Blubb.

Deine Daten gehören dir. Es gibt kein Konto, keine Anmeldung und kein Tracking. Alles bleibt auf deinem Gerät und wird nirgendwo hochgeladen. Damit nichts verloren geht, speicherst du bei Bedarf ein Backup als Datei.

Funktioniert auch im Funkloch. Die App läuft offline und lässt sich wie eine richtige App auf den Startbildschirm legen, mit eigenem Symbol.

Sieht nicht aus wie eine Steuererklärung. Es gibt zwölf Farbschemata, von elegant-dezent wie Leinen oder Porzellan bis knallig wie Tomate oder Kürbis. Die Schrift lässt sich in vier Stufen vergrößern, für alle, die beim Frühstück noch keine Brille aufhaben.

So geht’s

  1. Öffnen: Ganz oben steht immer der heutige Tag als große Tageskachel mit vier Zeilen: Früh, Mittag, Snack und Abend.
  2. Hinzufügen: Tippe in einer Zeile auf das +. Es öffnet sich eine Auswahl mit Symbolen, und jeder Tipp legt eine Kachel hinein. Zwei Kaffee? Zweimal tippen.
  3. Verschieben: Das Croissant war doch erst am Nachmittag? Halte die Kachel gedrückt und zieh sie dorthin, wo sie hingehört, auch auf einen anderen Tag.
  4. Ändern oder löschen: Einmal auf eine Kachel tippen öffnet die Optionen. Dort kannst du sie verschieben, verdoppeln oder löschen. Über den kleinen Papierkorb leerst du auch einen ganzen Tag.
  5. Zurückblicken: Oben in der Leiste blätterst du durch die Monate. Ein Mini-Kalender zeigt, an welchen Tagen du was gegessen hast. Mit „Heute“ springst du zurück zum aktuellen Tag, mit dem Pfeil nach oben an den Anfang.
  6. Einstellen: Im Menü findest du Farben, Schriftgröße, Töne, Backup und die Gesundheits-Kriterien.

Und das Schönste: Die App merkt sich, wo du warst. Wenn du sie wieder öffnest, bist du genau an derselben Stelle.

Und jetzt du

Leg heute Abend deine erste Kachel. Mal sehen, ob dein Tag grün wird oder ob die Schokolade wieder lauter war.

👉 Hier geht’s zur App: eat.monsta.one

Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne erhobenen Zeigefinger. Na gut, mit einem ganz kleinen, der „Oh-oh“ sagt.



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