Haben Sie Gott schon einmal wahrgenommen?

Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, so spricht der HERR.

Jeremia 29, 13f.

So lautet eine Aussage in der Bibel, die von Gott spricht.

Ich habe das auch schon einmal erlebt. Es gab eine Zeit im Leben, wo ich ziemlich in Bedrängnis war. Drei Menschen nacheinander sprachen mich dann innerhalb weniger Tage an und teilten mir etwas mit, das mir sehr viel Mut gab. Ich hatte das zuvor in dieser Intensität noch nie erlebt. Es bestand ein direkter Zusammenhang für mich zu dieser Art der Bedrängnis.

Und dann, einige Tage später, zu der gleichen Sache, kam noch einer, der mich wieder und von sich selbst in dieser Sache bestärkte.

Es war ziemlich erstaunlich und auch sehr Hoffnung gebend.

Vielleicht fällt einigen Menschen so etwas gar nicht auf, aber wenn man genau hinhört und hinsieht und darauf achtet, kann man Gott in solchen Situationen wahrnehmen. Gott schickt einem Menschen, die einem etwas mitteilen. Und das ist kein Zufall.


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Kommentare

3 Kommentare zu „Haben Sie Gott schon einmal wahrgenommen?“

  1. TheoLounge: „wenn man genau hinhört und hinsieht und darauf achtet, kann man Gott in solchen Situationen wahrnehmen. Gott schickt einem Menschen, die einem etwas mitteilen.“

    Ja, das ist so.

    Manchmal ist es irgend ein Mensch, der einem eine Botschaft bringt (ohne daß der jemals davon weiß) oder auch eine Situation, oder ein kleines Kind…

    Es ist aber kein speziell „christliches“ Phänomen. Das gilt für jeden Menschen! Gott hat es nicht mit Grenzziehungen. Das ist eine dumme menschliche Erfindung.

    Ob man das „Zufall“ nennt oder „Fügung“, spielt keine Rolle.
    Entscheidend ist hier bloß unsere Offenheit für Botschaften.

    – Nirmalo

  2. Also der Begriff Zufall wäre mir da etwas zu wenig.

  3. „Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, so spricht der Herr.“ – Jeremia 29,13f.

    So ist es.

    Es gibt viele Menschen, die das bezeugen können. Einer von ihnen ist der Jesus aus Nazareth: „Ich und der Vater sind eins.“ – Joh 10,30

    Aber Vorsicht! Eine solche (wahrheitsgemäße) Äußerung wird gerne mal als „Gotteslästerung“ verstanden, siehe: Joh 10,31

    Ein Iraker namens Mansur Al-Halladsch, der mit der selben Erkenntnis/Erfahrung auch nicht hinter´m Berg hielt, wurde 913 öffentlich gevierteilt und anschließend verbrannt.

    „Die wenigen, die was davon erkannt,
    Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,
    Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,
    Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.“

    – Johann Wolfgang von Goethe

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