Christenverfolgungen – und wie man diese Bezeichnung vermeidet

Mit dem Begriff Christenverfolgung tut man sich in Europa schwer, so schreibt Ulrich Ladurner.

Denn dieser Begriff sei oft dazu verwendet worden, um eigene Gräueltaten zu relativieren oder gar zu legitimieren.

Dennoch ist es so, dass weltweit Attentate nicht etwa gegen „Gläubige“ geführt werden, sondern zu einem großen Anteil auch gegen Gläubige, die Christen sind und weil sie Christen sind. So wurden die Osterfeierlichkeiten in Sri Lanka offenbar zum Grund für die Attentate mit über 250 Toten.

Ulrich Ladurner plädiert dafür, Christenverfolgung auch als solche zu benennen. Auch Islam-Hass, der sich pauschal gegen Moslems wendet, werde als solcher deklariert, ebenso Antisemitismus, der sich gegen Juden wendet. Es sei nötig, die Dinge beim Namen zu nennen, zumal oft klar sei, welche Staaten und Institutionen und Prediger als Strippenzieher im Hintergrund stehen.

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