Viele haben einen Job, einige einen Beruf

Das habe ich doch gern gemacht!

Wenn jemand mit diesen Worten nach Hause kommt und eigentlich in der Arbeit war, hat er vermutlich einen Beruf. Dieser Begriff leitet sich von dem Wort Berufung her und meint im Grunde, dass man das, was man tagsüber so tut, um Geld zu verdienen, gerne tut, dass man damit mehr oder weniger glücklich ist und es nicht als Last empfindet. Und dass man dadurch mehr oder weniger der Mensch wird, der man auch sein kann aufgrund der eigenen Anlagen und Vorlieben.

Wer dagegen einen Job macht, und das machen viele Menschen, tut ebenfalls eine Arbeit, allerdings steht hier das Geldverdienen im Vordergrund. Man geht in die Arbeit primär, um Geld zu verdienen. Und man schielt nach dem nächsten Wochenende und dem nächsten Urlaub, wo man endlich wieder Mensch sein kann.

Einen Beruf zu haben oder zu finden ist schwer und zugleich nicht schwer. Man muss dazu beginnen, auf sich selbst zu hören und nachzufragen, was man gut kann und was man gerne tut. Und dann muss man sich von gesellschaftlichen Erwartungen nach und nach lösen und nachspüren, in welche Richtung man selber gehen möchte. Auch das Thema Geld sollte nicht an erster Stelle stehen. Schön ist es natürlich, wenn man einen Beruf hat und damit gut Geld verdient. Wichtiger ist jedoch, jeden Tag in der Arbeit etwas zu tun, was einem mehr oder weniger Sinn gibt und was einen am Ende des Arbeitslebens einmal sagen lassen kann: ich habe gut gelebt, mein Leben war sinnvoll.

Was ein jeder als Beruf empfindet, variiert. Der eine ist Sozialpädagoge, der andere Krankenpfleger, eine andere Krankenschwester, Ärztin, Pilot, Lehrer, Förster, Bergführer und vielleicht der ein oder andere sogar jemand, der in einem Büro arbeitet.


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