Mechthild Werner. Nach langer Blogpause müssen wir heute am Feiertag gleich über das Allerheiligste sprechen – über Gott. Oder über Geld? Nach dem Reformationstag kann das am besten Martin Luther: „Das gegenwärtige Geld lässt den gegenwärtigen Gott verachten.“
Klingt glaubwürdig. Zumal Luther weder 7er-Dienstwagen noch Luxusbadewanne besaß. Wohl aber einige Immobilien und Kunstwerke, Silberbecher, Juwelen und Bücher. Auf etwa eine Million Euro, rund neuntausend Gulden, wird sein Nachlass beziffert. Dabei hatte er als Augustinermönch Armut gelobt. Als Professor erhielt er rund 300 Gulden Jahresgehalt, dazu Geschenke von Fürsten und Freunden. Immerhin nahm er kein Honorar für Vorträge oder Predigten…>mehr.
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