Josef Bordat. Oder: Warum es keine brennenden Kathedralen braucht, um besorgt zu sein
Zugegeben: Ich war zunächst auch überrascht. Darüber, dass das Wort „Pogrom“ in einer Beschreibung der medialen und öffentlichen Rezeption der Katholischen Kirche auftaucht. Ein Unwort im zeitgenössischen Diskurs, auch als Wortbestandteil. Noch dazu in einer Äußerung, die nicht in einem Ad hoc-Interview erfolgte, sondern in einer wohlbedachten Stellungnahme. Schließlich war es auch nicht irgendwer, der hier sprach, sondern der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller.
Pogrom „stammt aus dem Russischen und bedeutet übersetzt: Verwüstung, Zerstörung, Krawall“ (Wikipedia). Pogrome sind „gewaltsame Ausschreitungen gegen Menschen, die entweder…>mehr.
Stimmung und Pogrom, 8. Februar 2013
Es gibt erste Anzeichen einer Progromstimmung gegen die Kirche.
Zum Glück gibt es in der letzten Zeit nichts, aber auch gar nichts, was im Entferntesten anein Pogrom (konfessionsübergreifend) auch nur erinnern könnte.
Und in Spanien liegt eine Bombe im Beichtstuhl. Einfach so.
Mit Dank an Tobias Heinz für die Aufstellung Schändung und Übergriffe auf deutsche Kirchen. Man verliert ja sonst schnell mal den Überblick.
(Josef Bordat)
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foto: Jason Verwey,flickr.com



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