Josef Bordat. Das Dammbruch-Argument zählt zu den eher schwächeren unter denen, die für eine strikte Ablehnung der Präimplantationsdiagnostik (PID) sprechen, suggeriert es doch, dass ihr Anliegen, nämlich das Leben kranker, behinderter oder leistungsschwächerer Menschen gar nicht erst zu ermöglichen, nicht schon an sich falsch genug ist und es daher einer Ausweitung der Selektionskriterien bedarf, um den moralischen Irrtum zu verdeutlichen.
Es ist wohl eher ein Zeichen von Hilflosigkeit angesichts der bereits erfolgten moralischen Verzerrungen, wenn PID-Gegner meinen, das Spiel gedanklich weiter treiben zu müssen, damit am Ende auch solche Menschen durchs Sieb fallen, denen auch von PID-Befürwortern im Allgemeinen ein unbedingtes Lebensrecht zugeschrieben wird. Zum Beispiel Braunhaarige. Oder Frauen.>mehr.
foto: Michael Bührke / pixelio.de



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