Das Wunder vom Weltuntergang

apocalypse Michael Lehenbauer mikelehenFabian Maysenhölder. Stell dir vor, es ist Weihnachten und die Welt geht unter. Noch bevor sich der streng katholische, 85-jährige Richard am Tag vor Heilig Abend auf dem Weg in die Frühmesse macht, erlebt er ein Wunder. Schon beim Aufstehen merkt er: Er kann wieder gut sehen! Was vorher verschwommen war, zeichnet sich plötzlich in klaren Konturen ab.

In der Frühmesse ist er für den Lektorendienst eingeteilt. Und er ließt aus dem zweiten Petrusbrief, Kapitel 3. Er ließt vom Weltende, von der mächtigen Wiederkunft des Messias. “Ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag”, steht dort geschrieben. Und dann überkommt Richard seine Apokalypse, die Offenbarung: Dieser Tag ist morgen. Heilig Abend. Und dafür muss er bereit sein.>mehr.

foto: Michael Lehenbauer, mikelehen,flickr.com


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