Josef Bordat. Warum ignoriert die Publizistische Kommission in der Deutschen Bischofskonferenz diejenigen, die für Publizität sorgen?
In einem lesenswerten Interview über die Katholische Kirche in den Neuen Medien, das der Vorsitzende der Publizistischen Kommission in der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Gebhard Fürst, dem Fachmagazin Medium gab, berichtet der seit 2007 in dieser Funktion tätige „Medienbischof“ über die Anstrengungen der Katholischen Kirche, im Internet Fuß zu fassen.
Zudem geht es in dem Gespräch um den nicht immer ganz gerechten Umgang mit der Kirche in weltlichen Medien (online und print), den schlechten Stil, der im Schutz der Anonymität im Netz um sich greift, und dass es nicht um „Aufmerksamkeit um jeden Preis“ gehen kann, wenn die Kirche selbst medial aktiv wird.
Das ist alles richtig und wichtig. Dass allerdings in dem Interview – bzw. in dem, was das Christliche Medienmagazin Pro darüber berichtet – katholische Weblogs gar nicht erst vorkommen, ist bedauerlich. Dabei lohnte es sich, ihr Wesen, ihre Bedeutung oder schlicht ihre Existenz zu betrachten und zu beachten. Katholische Blogs und andere private Initiativen tragen nämlich…>mehr.
foto: Paolo Valdemarin, paolovalde,flickr.com



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