(Bild: Namensvetter Martin Luther King) Speyer (epd). Der elsässische Autor und Theologe Martin Graff sieht in Martin Luther den Wegbereiter des demokratische Europas. Mit seiner Forderung, jeder Mensch dürfe und müsse das Wort Gottes lesen, habe der Reformator das Interpretationsmonopol der katholischen Kirche gebrochen, sagte Graff am Donnerstagabend in Speyer. Diese Forderung habe die Kraft eines Stimmzettels gehabt, auch wenn der Stimmzettel erst später aufgetaucht sei.
Wenn jeder die Bibel lesen und interpretieren dürfe, würden Kräfte freigesetzt, die sonst unter dem Deckmantel der Autorität, damals der römischen Autorität, erstickten, sagte Graff. Der Theologe referierte in der Veranstaltungsreihe „500 Jahre Reformation“ der pfälzischen evangelischen Sonntagszeitung „Kirchenbote“ und der Tageszeitung „Rheinpfalz“.>mehr.
foto:Jackie Sister72,flickr.com



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