Urknall

Der Urknall ist nach dem Standardmodell der Kosmologie der Beginn des Universums. Im Rahmen der Urknalltheorie wird auch das frühe Universum beschrieben, das heißt, die zeitliche Entwicklung des Universums nach dem Urknall.

Der Urknall bezeichnet keine „Explosion“ in einem bestehenden Raum, sondern die gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität.

Als Begründer der Theorie gilt der Theologe und Physiker Georges Lemaître, der 1931 für den heißen Anfangszustand des Universums den Begriff „primordiales Atom“ oder „Uratom“ verwendete. Der Begriff Urknall (engl. Big Bang, wörtlich also großer Knall) wurde von Sir Fred Hoyle geprägt, der als Kritiker diese Theorie unglaubwürdig erscheinen lassen wollte. Der deutschen Übersetzung fehlt dieser ironische Unterton. Nach Carl Friedrich von Weizsäcker ist die Vorstellung eines Urknalls der Entstehungsmythos im Zeitalter der Atombombe.[1] >mehr.

foto: Argonne National Laboratory,flickr.com


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Urknall“

  1. Ein materialistisches Welterklärungsmodell ist für diejenigen, die an einen Gott glauben ungeeignet. Gott ist schließlich nicht Materie.

    Aber dieses Modell ist immerhin ein Hinweis darauf, dass eben bei der Weltentstehung und allem was aus ihr folgt, Nichtmaterielles die führende Rolle spielt.
    Alles was einen Anfang hat (Materie) kann nicht Ursache seiner selbst sein. Also ist nicht Zeitliches die Ursache aller Dinge, sondern Ewiges. Woher dieses komme, kann nicht gefragt werden. Das verbietet schon der Begriff ewig.

    Hier ein Versuch, die Entstehung der Welt und die Evolution auf spiritueller Grundlage skizzenhaft zu erklären: [url=http://geheimnisdesmenschen.blogspot.com/search/label/Vom%20Sinn%20des%20Kosmos]Der Sinn des Kosmos[/url]

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