Petition an den Bundestag: keine Zensur des Internets

zensursula timo heuerEine Rundmail, die mich erreichte, zum Thema Zensur des Internets:

„…Ich bin wahrlich kein Freund von Rundbriefen, aber in dieser Sache
mache ich einmal eine Ausnahme. Wie einige von euch vielleicht im Netz und anderen Medien mitbekommen haben, gibt es zur Zeit starke Bestrebungen, in Deutschland eine
Filterung und Sperrung von Internetseiten vorzunehmen.

Vordergründig wird dies mit der Sperre von Seiten mit
kinderpornographischem Inhalt begründet, es gibt aber bereits erste
Forderungen, diese Sperrungen auch auf mißliebige politische oder
technische Bereiche (wie NS-Webseiten, das bekannte PirateBay oder
Anonymisierungsdienste) auszuweiten.

Die technischen Mittel, um eine solche Zensur durchzuführen, sind mit
der „Großen Firewall“ Chinas vergleichbar. Auf ein solches politisches
Niveau darf sich eine Demokratie nicht herabbegeben. Kinderpornographie
verschwindet nicht dadurch, daß man den Zugang zu den Webseiten
erschwert, sondern indem man die Server abschaltet.

Informationen hierzu bsp:

> hier lesen.

> Argumente Pro / Contra.

Gegen diese Zensur aus dem Hinterhalt wehren sich viele Internetnutzer,
Datenschützer, Menschenrechtsgruppen und Organisationen, die
Mißbrauchsopfer vertreten.

Eine Einreichung an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestag hat
innerhalb weniger Wochen über 90.000 Unterzeichner gefunden; diesen
Mittwoch wird es dort eine öffentliche Anhörung geben. Zu diesem
Zeitpunkt wollen wir die „magische Marke“ von 100.000 Unterstützern
erreicht haben.

Ich bitte euch deshalb: nehmt euch 10 Minuten Zeit, werft einen Blick
auf diese Webseiten und unterzeichnet die Petition. > hier  

.

Lesen Sie auch zum Thema: > BKA filtert das Web

> SPIEGEL: Die Argumente für Kinderporno-Sperren laufen ins Leere: Was kann die geplante Sperre von Kinderporno-Web-Seiten wirklich ausrichten? Wie sinnvoll ist sie und welche Gefahren birgt sie? Experten der Computerzeitschrift „c’t“ beleuchten die Hintergründe der Sperrlisten-Technik. > mehr

> Kritiker erringen ersten Erfolg

> Stoppsymbol statt Kinderporno

Titelbild:timo heuer,flickr.com


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Petition an den Bundestag: keine Zensur des Internets“

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