„Hallo, Herr Müntefering!“

muentefering.jpgSo überraschend trat lange nicht ein Vollblutpolitiker zurück! Aber er hatte ausschliesslich private Gründe. Die wiederholte schwere Erkrankung seiner Frau hat ihn zu diesem Schritt bewogen.

Ich habe einen offenen Brief an ihn geschrieben. Den kann man hier lesen.

Foto: bundestag.de


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Kommentare

2 Kommentare zu „„Hallo, Herr Müntefering!““

  1. Hi Andy,

    danke für diesen Brief! Ich finde ihn sehr wichtig.

    Als ich am Abend in den Nachrichten davon erfuhr, und gleich hinterher die Stellungnahmen von FDP-Westerwelle und Linke-Lafontaine hören musste, habe ich mich maßlos über die Unverschämtheit dieser beiden Personen geärgert: Was fällt diesen beiden Leuten ein, sofort politische Motive für diesen Rücktritt zu vermuten? Geht es ihnen denn gar nicht in den Kopf (und in das doch hoffentlich vorhandene Herz), dass es tatsächlich Menschen geben sollte, die ein hochrangiges politisches Amt inne haben, aber dennoch auf dieses Amt verzichten, weil sie von der eigenen Familie mehr gebraucht werden?
    Lt. Bericht in der Frankfurter Rundschau hat Müntefering bei der Abschlusspressekonferenz gesagt, dass er sich vor die Alternative gestellt sehe: Arbeitsministerium oder Ehefrau: „Ich muss mich der Aufgabe zuwenden, die jetzt meine wichtigste ist.“ – Diese Entscheidung verdient m.E. allen Respekt und Hochachtung, statt gleich wieder politische Schlammschlachten schlagen zu wollen.

    Walter

  2. Hallo,
    ja natürlich find ich es auch gut, dass Münte sich für seine Frau entschieden hat.

    Allerdings muss doch die Frage erlaubt sein, ob er nun seine Bezüge als Abgeordneter weiter bezieht, obwohl er, wie er selbst gesagt hat, bei seiner Frau bleibt…

    Ich habe dazu in meinem Blog eine Frage aus abgeordnetenwatch.de aufgegriffen.

    Dort geht es darum, dass jemand zwecks Pflege eines Angehörigen den Arbeitsvertrag kündigen musste und vom Arbeitsamt deswegen eine Sperre bekommen hat….

    Viele Grüsse aus dem Taunus, running_man62

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