Der Hardliner Tancredo droht im us-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf mit Mitteln, die er nicht benutzen kann. Und begeht einen schweren Fehler, indem er Öl ins bereits lodernde Feuer von religiösen Extremisten gießt. Es geht doch vielmehr darum: die Religionen als das zu sehen, was sie eigentlich sein sollen: ein Weg zu Gott. Das, was er hier macht, ist allerdings eine Instrumentalisierung der Religion für eigene Zwecke – um nämlich auf sich selbst aufmerksam zu machen. Er richtet damit sicherlich mehr Schaden an, als dass er sich noch durch die Karriere dieses Politikers rechtfertigen ließe. Denn es geht darum, die Kluft zwischen den Religionen im Dialog zu überbrücken und das Gemeinsame zu betonen – anstatt sie für den Aufbau von Feindbildern zu mißbrauchen.
Wie würden denn wir bei einer ähnlichen Drohung reagieren – Bomben auf den Vatikan ? Das wäre die Geburtsstunde des Hasses. Brauchen tun wir aber genau das Gegenteil. Wir und die gesamte Welt. Man überlasse das politische Ruder keinen Unruhestiftern. Gewalt hat immer nur Gegengewalt hervorgebracht. > Hier Artikel lesen.
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