Eigentlich ging es nicht direkt um die Bibel im Biologieunterricht – sondern vielmehr darum, der einen Weltsicht entgegenzuhalten, dass sie möglicherweise nicht die einzig richtige Wirklichkeitserschließung ist. Was sich jedoch nachvollziehen lässt, ist die Aussage des Theologen Nipkow: dass man im Biologie- und Physikunterricht nicht einfach noch so nebenbei über die „Phänomene der Wirklichkeit als göttliche Schöpfung“ reflektieren kann. Dies ist einerseits einleuchtend und zumal aufgrund der Verfassung (Trennung von säkularen und nichtsäkularen Fächern) nachvollziehbar. Es widerspricht jedoch auch dem, was ja angeblich in der Schule angestrebt werden soll: interdisziplinärer Vernetzung. Soll denn aber weiterhin jedes Fach sein eigenes „Süppchen“ kochen ? Die Politik ist auch uneins. > Hier lesen.
p.s.: die Schöpfungsgeschichte gehört wohl nicht in den Biologieunterricht. Der Verweis darauf aber, dass die Biologie (und auch die Physik) keinesfalls alle ontologischen Fragen abdeckt, vielleicht aber doch. In diesem Sinne ist wohl auch die Äußerung der hessischen Kultusministerin zu verstehen – und ist in sofern wohl mehr, als das, für was sie momentan in den Medien gern gehalten wird.



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