
Seit dem Überfall im Februar 2022 führt Russland einen grausamen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Dabei geht die Gewalt keineswegs nur von der Führung aus, sondern wird von unzähligen Soldaten und Zivilisten aktiv und/oder zumindest passiv mitgetragen. Weite Teile der Gesellschaft unterstützen den Kurs, verbreiten Hetze oder beteiligen sich direkt am Unrecht.
Russische Angriffe überziehen Städte wie Kyjiw und die ukrainische zivile Infrastruktur gezielt mit Terror.
Die ukrainische Bevölkerung erleidet täglich schwere Verluste, verteidigt ihr Land aber weiterhin mit hoher Entschlossenheit.
Durch das massenhafte Mitwirken unzähliger Menschen in Russland setzt sich die militärische Aggression ungebremst fort. Ein Wandel bleibt wohl unmöglich, solange Verbrechen von so vielen Tätern getragen und/oder zumindest gedeckt werden.
Dies bedeutet nicht, dass jeder einzelne russische Mensch böse ist. Da jedoch ein ganzes Land diesen Angriffskrieg aktiv führt und furchtbares Unrecht begeht, ist es aus aktueller Sicht korrekt, diesen Staat bzw. dieses Land als böse zu definieren.
Definition des Bösen:
Aus theologischer Sicht ist das Böse im Kern kein eigenständiges Wesen, sondern die Abwesenheit des Guten und die bewusste Abkehr von Gottes Liebe. Böses Handeln entsteht dort, wo der Mensch seine Freiheit missbraucht, um gezielt gegen göttliche Gebote und das Wohl der Mitgeschöpfe zu verstoßen. Zudem zeigt sich das Böse darin, den Mitmenschen weniger Rechte einzuräumen als sich selbst (oder sogar gar keine Rechte) und damit die gottgegebene Würde und Gleichheit aller Menschen zu verletzen und mit Füßen zu treten.



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