
Tief in der Wildnis des Elsass versteckt sich eine Location, bei der die Vibes sofort umschlagen: die Burg Morimont. Bereits im Jahr 1183 erstmals erwähnt, kontrollierte sie damals einen wichtigen Verbindungsweg zur Schweiz. Selbst ein massives Erdbeben im Jahr 1356 konnte das alte Gemäuer nicht brechen – im Gegenteil, danach wurde die Anlage zu einer riesigen, bedrohlichen Festung hochgezogen.
Im 16. Jahrhundert wurde das Ganze zwar zu einem luxuriösen Wohnschloss umgebaut, doch der Glanz war offenbar verflucht. Schon 1635 im Dreißigjährigen Krieg machten französische Truppen die Anlage komplett dem Erdboden gleich. Dennoch blieb das Areal magisch: Als Schweizer Patrioten 1826 auf den Trümmern ihren Eid schworen, wurde die Ruine zum Symbol für die Freiheit der Region. Seit über 150 Jahren versuchen Denkmalschützer nun schon mit viel Einsatz, das geschichtsträchtige und von Legenden umgebene Gemäuer vor dem endgültigen Verfall zu retten.
Das dunkle Geheimnis
Wer diesen Lost Place heute selbst auskundschaften will, steht allerdings vor einer verschlossenen Wand. Die Burg und der riesige Keller waren für Touristen leider absolut dicht und geschlossen. Es wirkt fast so, als solle niemand wissen, was dort unten im Verborgenen lauert.
Okay, das klingt jetzt vielleicht alles etwas dramatischer, als es ist. Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, dass die Burg leider geschlossen ist.






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