Weil die kriegerischen Auseinandersetzungen mit Russland in der ukrainischen Region Luhansk so heftig sind, kann die Ukraine die Gasweiterleitung von dort nicht weiter gewährleisten. Damit fällt etwa ein Drittel der von Russland über die Ukraine in die EU transportierbaren Erdgasmenge weg. Das Gas über eine andere Route zu liefern sei laut Gazprom nicht möglich.
Damit fällt für Russland, welches einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine führt und mit dem Erlös aus Erdgas das eigene Regime und somit indirekt den Krieg finanziert, auch ein Teil der Einnahmen aus dem Erdgas weg.
Einige wenige Länder der EU, ganz besonders Deutschland, hatten immer wieder betont, man könne angeblich nicht auf das russische Erdgas verzichten. Nun hat der Krieg Deutschland diese Entscheidung abgenommen und die EU erhält, scheinbar ab heute Früh, ein Drittel weniger russisches Erdgas.
Selbst, wenn entgegen der Behauptungen von Gazprom eine Umleitung des Gases beispielsweise über „Nord Stream 2“ möglich wäre, könnte diese Pipeline, die bisher ohnehin keine Zertifizierung besitzt, auch aus ethischen Gründen sicherlich nicht in Betrieb genommen werden, weil Bundeskanzler Olaf Scholz deren Betrieb gecancelt hatte aufgrund des russischen Angriffskrieges. Würde Herr Scholz hier nun umschwenken, wäre seine Glaubwürdigkeit nicht mehr gewährleistet.



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