Erkenntnis des Tages

Zu Zeiten von Corona muss man feststellen, dass virtuelle Kontakte in den Netzwerken durchaus auch echte Kontakte sind.

Man muss aber rückblickend ebenso feststellen, dass wirkliche Kontakte im wirklichen Leben, welches ja nur noch sehr eingeschränkt stattfindet, immer noch ein bisschen echter sind.


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Kommentare

6 Kommentare zu „Erkenntnis des Tages“

  1. Herr Unbekannt: „Zu Zeiten von Corona muss man feststellen, dass virtuelle Kontakte in den Netzwerken durchaus auch echte Kontakte sind.“

    A – Das konnte man auch vor dem Virus schon feststellen.

    Und nach dem Virus wird es ebenso sein. – Weil es so ist.

    Körperliche Nähe ist in einigen Bereichen unersetzlich (Körperberührung, Sex, Pflege…) aber im Bereich Liebe kommt es auf das Eingetunt sein in die selbe an, nicht auf die Entfernung.

    B – Aussehen, Name und vieles sonst ist mir vom Herrn Unbekannt unbekannt. Diesem ist von mir (außer dem Vornamen) auch nicht viel bekannt. Dennoch wissen wir, daß sich auf beiden Seiten je ein real existierender Mensch befindet – mit dem selben göttlichen Kern.

    Also: Die virtuelle Kommunikation ist in gar keiner
    Weise weniger wert als die persönliche Begegnung.

    (Außer, daß sich der Herr Unbekannt in der körperlichen Begegnung vermutlich insofern etwas freundlicher erweisen würde, daß er mir zwecks Möglichkeit der Anrede irgend einen Namen nennen würde.)

    🌿

  2. • Mediale Kontaktaufnahme (Telefon, Internet) ist immer echt.
    • Alles, was mit dem Körper im Zusammenhang steht, bedarf der räumlichen Nähe.

  3. Solange kein Computer mein Gegenüber ist, der mir automatische Antworten sendet, ist der virutelle Kontakt in gewisser Weise „echt“. Aber ich stimme zu: „echter“ fühlt sich meist der reale Kontakt an, einfach weil ich meine Freunde mal in den Arm nehmen kann.
    Dennoch will ich anmerken, dass ich mich aktuell, obwohl ich wie die meisten alleine in meiner Wohnung bin und bis auf einen Spaziergang gar nicht mehr herauskomme, NICHT einsam fühle.

    Meine sozialen Kontakte sind nun anders, ja. Aber nicht schlechter oder besser.
    Wie sie aussehen?
    – YouTube Videos anschauen und eine Verbindung zur Person im Video aufbauen – sie kennt mich zwar nicht, aber dennoch höre ich mir gerne an, was sie zu sagen hat
    – auf andere Blogbeiträge antworten und eine kleine Diskussion führen
    – meine Freunde oder Familie per Videoanruf anrufen und sie so auch sehen können
    – öfters mal eine Nachricht an jemanden schreiben, als ich es sonst getan hätte

    Und noch vieles mehr. Für manche ist die Isolation natürlich wirklich eine große Herausforderung und schlichtweg schlimm. Doch wer nicht mit psychischen Vorerkrankungen zu kämpfen hat, der kann sich bestimmt auch durch virutelle Kontakte sozial verbunden fühlen.

  4. Ja, und fast überall in Deutschland kann man ja ohnehin zu zweit auch rausgehen und sich dort unterhalten, wenn man den gebotenen Abstand einhält. Insofern ist es eigentlich gar nicht so einsam. Ich vermute nur, dass Diskos beispielsweise und Clubs noch ziemlich lange geschlossen dürften.

  5. Das stimmt, dieser Kontakt mit Abstand ist weiterhin möglich. Nur ich persönlich versuche z.B. auch diesen Kontakt weitestgehend einzuschränken, um kein Risiko einzugehen. Meine Eltern gehören zur Risikogruppe und ich würde es mir nie verzeihen können, sie durch fehlende Vorsicht anzustecken. Zwar wohne ich alleine, versorge sie aber immer wieder.

    Das denke ich auch, da hast du recht. Ich denke, dass allgemein die Modegeschäfte, Clubs, Cafés – also alles, was zumindest in dieser Ausnahmesituation nicht zwingend notwendig ist – noch länger geschlossen bleiben… Aber wir werden nach Ostern dann ja erfahren, wie es weitergeht. Es bleibt nur zu hoffen, dass wir das alles gesund überstehen.

    Ganz liebe Grüße
    Janne

  6. Ja, ich glaube, wir bleiben gesund ! Alles Gute Dir auch ! Marc

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