Ab heute ist Fleisch in vielen deutschen Supermärkten mit einem speziellen Tierwohl-Label gekennzeichnet.
Dadurch sollen Verbraucher und Konsumenten oder auch beide besser abschätzen können, wie das Tier, das sie dann abends in die Pfanne oder auf den Grill hauen, sein Leben so verbracht habe. Handelt es sich beispielsweise um ein Huhn aus einer Legebatterie oder durfte es ab und zu mal an die frische Luft?
Das Tierwohl-Label gibt offenbar auch Auskunft darüber, ob das jeweilige Tier der eigenen Schlachtung zugestimmt und sie vielleicht sogar positiv gesehen habe, möglicherweise darin also Sinn und Bestimmung des eigenen Lebens wiederfinden konnte.
Besonders beliebt sei bei Schlachtvieh aktuell die buddhistische Lehre der Wiedergeburt, derzufolge man gewisse Karmapunkte durch wohlgefälliges Verhalten wie beispielsweise eine positive Einstellung zur eigenen Schlachtung erlangen könne. Habe man genug Karmapunkte gesammelt, könne man nach mehreren Zyklen irgendwann beispielsweise auch als Mensch wiedergeboren werden und dann ebenfalls entspannt und reinen Gewissens Tiere verspeisen. Dann sitze man selber am längeren Hebel bzw der Gabel.
Das Wissen darum, dass Tiere eine positive Einstellung zu ihrer Schlachtung haben, sei gerade für Veganer und Vegetarier nicht unwichtig, die zwischendrin mal wieder ein wenig Fleisch kosten möchten. Denn nur, wenn ein Tier sich bewusst für die Schlachtung entschieden habe, könne man es auch mit gutem Gewissen verzehren. Und es gebe ja aktuell unter Tieren eine Bewegung dahingehend, sich tendenziell stärker für die Schlachtung zu entscheiden.



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